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1 Minute Lesezeit (263 Wörter)

Erstes CLIMBING.PLUS Adventpackage 2018

Erstes CLIMBING.PLUS Adventpackage 2018

Es freut uns sehr Euch das erste Adventpackage 2018 zu präsentieren. 

Das Kletterjahr 2018 geht mit schnellen Schritten dem Ende zu. Viel hat sich getan in diesem Jahr, selbst bei uns wurde mit dem Namenswechsel der Community ein großer Meilenstein gesetzt.
Das CLIMBING.PLUS Team hat sich natürlich auch gefragt was Du dieses Jahr Tolles am Fels erlebt hast? Erzählt uns von Deinem ganz persönlichen Kletterhighlight oder einfach einem interessanten, lustigen, spannenden oder auch kuriosen Kletterurlaub, Klerttertag oder von Projekten welche du gepunktet hast oder an denen Du dir noch immer die Zähne ausbeißt... Venga, venga!!!!

Dank unserer Sponsoren haben wir ein lässiges Package zusammengestellt. Gesponsert wird das Package von der SPORTUNION STEIERMARK KLETTERHALLE, STUBAI, E9FINGERSCHINDER, METOLIUS CLIMBING und das freut uns besonders, denn heuer erstmals dabei, GIGASPORT!

first package ​sponsored by

SportUnion Steiermark Kletterhalle
E9
Gigasport, wo Sport die Nr. 1 ist
Stubai
Fingerschinder
Metolius Climbing

Wie Ihr, liebe CLIMBING.PLUS Community, sicher bemerkt habt, teilt sich das Gewinn-Package vom 1. Adventsonntag in 3 Packages auf, also werden auch 3 Gewinner ausgelost. Das sind doch wohl coole Nachrichten! Wir denken das kann sich sehen lassen und wird bestimmt Euer Interesse wecken.
Deshalb spielts fleißig mit :)



Die Abenteuer von Hias und Sepp am Anica Kuk
CLIMBING.PLUS Adventgewinnspiel 2018
 

Kommentare 15

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Christian Berger am Donnerstag, 29. November 2018 11:44

... dann mache ich mal den Anfang.
Nachdem ich im September im Zuge der IFSC meine ersten Outdoor-Bouldererfahrungen (in Silvretta) sammeln konnte habe ich Blut geleckt und mich direkt darauf auf einen Ausflug ins Zillertal verabredet. Speziell dort konnte ich ein breites Spektrum an Erfahrungen anhäufen - auch schmerzhafte. Das hat den Wahn aber nur noch mehr verstärkt - nun zog es mich auch zum Seil. Nach einem Toprope- bzw. Vorstiegskurs und einigen Übungseinheiten im CAC ging es dann zum ersten mal nach Weinzödl um mich Outdoor-Fit zu kriegen, denn die nächste Spinnerei war nicht weit: Den Temperaturen entfliehen und im warmen klettern... Last Minute auf nach Mallorca.
Und das hat mich umgehauen: Interessanter Fels, spannende Klettereien (Hey, der Griff wackelt ja und hält wohl nicht - besser einen neuen Weg suchen) und coolen Eindrücken.
Endlich auf dem Weg angelegt auf dem ich sein soll!
https://imgur.com/qdgKa5n

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... dann mache ich mal den Anfang. Nachdem ich im September im Zuge der IFSC meine ersten Outdoor-Bouldererfahrungen (in Silvretta) sammeln konnte habe ich Blut geleckt und mich direkt darauf auf einen Ausflug ins Zillertal verabredet. Speziell dort konnte ich ein breites Spektrum an Erfahrungen anhäufen - auch schmerzhafte. Das hat den Wahn aber nur noch mehr verstärkt - nun zog es mich auch zum Seil. Nach einem Toprope- bzw. Vorstiegskurs und einigen Übungseinheiten im CAC ging es dann zum ersten mal nach Weinzödl um mich Outdoor-Fit zu kriegen, denn die nächste Spinnerei war nicht weit: Den Temperaturen entfliehen und im warmen klettern... Last Minute auf nach Mallorca. Und das hat mich umgehauen: Interessanter Fels, spannende Klettereien (Hey, der Griff wackelt ja und hält wohl nicht - besser einen neuen Weg suchen) und coolen Eindrücken. Endlich auf dem Weg angelegt auf dem ich sein soll! [img]https://imgur.com/qdgKa5n[/img]
Alexander am Donnerstag, 29. November 2018 11:55

Ja, dann beginn ich doch einmal.

Also wenn ich so nachdenken, wie schlecht das Wetter in letzter Zeit war und es für mich deshalb nicht möglich war, draußen zu bouldern, erzähl ich mal von einem Klettertag vor 2 Wochen.

Sonntag, 18. November; Location: Straßenblock in Radegund.

Da der Samstagabend etwas länger gedauert hat, ging es für mich erst gegen Mittag nach Radegund um ein bisschen zu projektieren. "Seconds" sollte heute geklettert werden und "Tränen, Schmerz und Finsternis" ausgecheckt werden.


Jedoch war es an diesem Tag eiskalt, es hat leicht gescheit, eig. mega Boulderconditions, aber das Aufwärmen fiel mir extrem schwer. Nach einer guten halben Stunde Leistenhängen, Liegestütz und sonstigen Übung fühlte ich mich endlich zum Projektieren bereit.


Auf Vimeo noch schnell ein paar Videos angeschaut um mir die einzelnen Züge einzuprägen und dann kam der erste Versuch...


richtig ernüchternd...


Der erste Zug auf eine kleine Leiste (Schlüsselzug) fiel mir einfach viel zu schwer. Selbst nach dem 4. und 5. Versuch sah ich mich nicht durch und verlor schön langsam die Hoffnung, dass ich den Boulder überhaupt durchsteigen könnte.


Aber, ein bisschen an der Fußstellung getrickst, ein bisschen umpositioniert und die Leisten mega herknallen.

Und siehe da, es ging ja doch!
Nach einer guten Stunde hatte ich den Boulder in der Tasche und sprang vom Top-Griff wieder auf den Boden. Einfach unglaublich

Wer Radegund kennt, wer den Fels dort kennt, weiß wie schnell die Haut dort flöten geht. Weiters Projektieren muss ich leider auf das nächste Mal verschieben, aber immerhin, Durchstieg eines richtig geilen Boulders!!! ^^

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Ja, dann beginn ich doch einmal. Also wenn ich so nachdenken, wie schlecht das Wetter in letzter Zeit war und es für mich deshalb nicht möglich war, draußen zu bouldern, erzähl ich mal von einem Klettertag vor 2 Wochen. Sonntag, 18. November; Location: Straßenblock in Radegund. Da der Samstagabend etwas länger gedauert hat, ging es für mich erst gegen Mittag nach Radegund um ein bisschen zu projektieren. "Seconds" sollte heute geklettert werden und "Tränen, Schmerz und Finsternis" ausgecheckt werden. Jedoch war es an diesem Tag eiskalt, es hat leicht gescheit, eig. mega Boulderconditions, aber das Aufwärmen fiel mir extrem schwer. Nach einer guten halben Stunde Leistenhängen, Liegestütz und sonstigen Übung fühlte ich mich endlich zum Projektieren bereit. Auf Vimeo noch schnell ein paar Videos angeschaut um mir die einzelnen Züge einzuprägen und dann kam der erste Versuch... richtig ernüchternd... Der erste Zug auf eine kleine Leiste (Schlüsselzug) fiel mir einfach viel zu schwer. Selbst nach dem 4. und 5. Versuch sah ich mich nicht durch und verlor schön langsam die Hoffnung, dass ich den Boulder überhaupt durchsteigen könnte. Aber, ein bisschen an der Fußstellung getrickst, ein bisschen umpositioniert und die Leisten mega herknallen. Und siehe da, es ging ja doch! Nach einer guten Stunde hatte ich den Boulder in der Tasche und sprang vom Top-Griff wieder auf den Boden. Einfach unglaublich:D Wer Radegund kennt, wer den Fels dort kennt, weiß wie schnell die Haut dort flöten geht. Weiters Projektieren muss ich leider auf das nächste Mal verschieben, aber immerhin, Durchstieg eines richtig geilen Boulders!!! ^^
Gerit am Donnerstag, 29. November 2018 14:08

Nachdem ich im Februar mit Elk Meadows erfolgreich die Felsklettersaison eröffnet habe, war ich schwerstens motiviert auf alles, was dieses Jahr so bringen würde. Mit kühner Vorstiegsmoral vom Eisklettern und gestählten Muskeln aus der Hallensaison fühlte ich mich unbesiegbar... Zumindest für eine Woche. Denn dann passierte, womit ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht gerechnet hatte.

Diagnose: Ringbandriss

Von da an hieß es also ein paar Gänge zurückschalten. Zum Glück war meine zum Klettern verfügbare Zeit begrenzt, dadurch fiel mir der Entzug nicht ganz so drastisch auf. Trotzdem war es mir Leid um diese Saison, in welche ich so viele Träume gesetzt hatte.

Im Juli arbeitete ich im oberösterreichischen Salzkammergut. Ich kannte niemanden und hatte auch nur begrenzt Freizeit. Aber die Gegend ist enorm schön und ich wollte die Chance nicht verpassen ein, zwei Berge zu erklimmen. Also streckte ich meine Fühler dort aus, wo die Wahrscheinlichkeit am höchsten war andere Kletterer aus der Gegend zu finden: auf Facebook.

So kam es, dass ich kurz vor meiner Abreise eine Nachricht von einem mysteriösen Herrn Fleisch erhielt: "Timi und ich gehen übermorgen Schrofen bzw "erweitert wandern" in unbekanntes Gelände, viel Erde, Bruch, Steinschlag und seilfreie Ausgesetztheit,.. Aber falls du masochistisch auf sowas stehst.. Totengrabenkessel >"

Das war genau das richtige für mich!
Dementsprechend bildeten wir zwei Tage später eine Dreierseilschaft aus drei Personen, welche noch nie zuvor miteinander geklettert sind, und machten uns auf den Weg in den Kleinen Falschen Totengraben. Falsch deshalb, weil das Kartenblatt anscheinend eine fehlerhafte Darstellung hat. Als Nicht-Local hab ich das einfach mal geglaubt.

Und so kletterten wir aufmagaziniert bis zum Hals mit Hammer, Haken, Friends, Tricams, Linkcams, Keilen, Schlingen und, für den Fall der Fälle, einer Bosch mit acht Bolts, in den zu Beginn total glatt gewaschenen Totengraben. Der Kollege Fleisch musste zwei Jahre zuvor alleine umkehren und wollte diesmal nichts dem Zufall überlassen. Nach einigen seilfreien Metern kamen wir dann zu genau jenem Umkehrpunkt und entschieden das erste Mal den Strick anzulegen. Und dann kamen drei Seillängen die genau unseren Erwartungen entsprachen: 1. SL erdig, 2. SL brüchig, 3. SL nass.

Dies sollten die einzigen seilgesicherten Passagen sein. Und zu unser aller Freude konnten wir jegliches gelegtes Material wieder mitnehmen und hinterließen demnach nichts ausser unsere Fußspuren.

Danach suchten wir uns noch die direkteste Bruchpartie zum Latschenwald, welcher den Gipfel und somit das Ende der (aufwärts) Kletterei markierte.
...und die Bosch inklusisve Bolts "durfte" ich als reines Trainingsgewicht rauf und wieder runterschleppen.

Ich mach hier das Ende meiner kleinen Geschichte einer sehr spontanen Erstbegehung im Salzkammergut. Der Stoff zum Lesen wird hier auf dieser Seite wohl kaum ausgehen.



Der Kollege Fleisch ist sehr aktiv in dieser Gegend und berichtet regelmäßig von seinen Unternehmungen im gipfeltreffen.at Forum (Timi auch) und hat auch diese Geschichte in seiner recht unterhaltsamen Art detailierter niedergeschrieben, sowie die Tour anschließend auf bergsteigen.at veröffentlicht. Falls es jemanden interessiert, hier der Link zur Tour: https://www.bergsteigen.com/touren/klettern/falscher-kleiner-totengraben/


Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass uns der Winter mit viel Eis segnet!
LG und peace out

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Nachdem ich im Februar mit Elk Meadows erfolgreich die Felsklettersaison eröffnet habe, war ich schwerstens motiviert auf alles, was dieses Jahr so bringen würde. Mit kühner Vorstiegsmoral vom Eisklettern und gestählten Muskeln aus der Hallensaison fühlte ich mich unbesiegbar... Zumindest für eine Woche. Denn dann passierte, womit ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht gerechnet hatte. Diagnose: Ringbandriss :( Von da an hieß es also ein paar Gänge zurückschalten. Zum Glück war meine zum Klettern verfügbare Zeit begrenzt, dadurch fiel mir der Entzug nicht ganz so drastisch auf. Trotzdem war es mir Leid um diese Saison, in welche ich so viele Träume gesetzt hatte. Im Juli arbeitete ich im oberösterreichischen Salzkammergut. Ich kannte niemanden und hatte auch nur begrenzt Freizeit. Aber die Gegend ist enorm schön und ich wollte die Chance nicht verpassen ein, zwei Berge zu erklimmen. Also streckte ich meine Fühler dort aus, wo die Wahrscheinlichkeit am höchsten war andere Kletterer aus der Gegend zu finden: auf Facebook. :D So kam es, dass ich kurz vor meiner Abreise eine Nachricht von einem mysteriösen Herrn Fleisch erhielt: "Timi und ich gehen übermorgen Schrofen bzw "erweitert wandern" in unbekanntes Gelände, viel Erde, Bruch, Steinschlag und seilfreie Ausgesetztheit,.. Aber falls du masochistisch auf sowas stehst.. Totengrabenkessel >:)" Das war genau das richtige für mich! Dementsprechend bildeten wir zwei Tage später eine Dreierseilschaft aus drei Personen, welche noch nie zuvor miteinander geklettert sind, und machten uns auf den Weg in den Kleinen Falschen Totengraben. Falsch deshalb, weil das Kartenblatt anscheinend eine fehlerhafte Darstellung hat. Als Nicht-Local hab ich das einfach mal geglaubt. Und so kletterten wir aufmagaziniert bis zum Hals mit Hammer, Haken, Friends, Tricams, Linkcams, Keilen, Schlingen und, für den Fall der Fälle, einer Bosch mit acht Bolts, in den zu Beginn total glatt gewaschenen Totengraben. Der Kollege Fleisch musste zwei Jahre zuvor alleine umkehren und wollte diesmal nichts dem Zufall überlassen. Nach einigen seilfreien Metern kamen wir dann zu genau jenem Umkehrpunkt und entschieden das erste Mal den Strick anzulegen. Und dann kamen drei Seillängen die genau unseren Erwartungen entsprachen: 1. SL erdig, 2. SL brüchig, 3. SL nass. Dies sollten die einzigen seilgesicherten Passagen sein. Und zu unser aller Freude konnten wir jegliches gelegtes Material wieder mitnehmen und hinterließen demnach nichts ausser unsere Fußspuren. :) Danach suchten wir uns noch die direkteste Bruchpartie zum Latschenwald, welcher den Gipfel und somit das Ende der (aufwärts) Kletterei markierte. ...und die Bosch inklusisve Bolts "durfte" ich als reines Trainingsgewicht rauf und wieder runterschleppen. ;) Ich mach hier das Ende meiner kleinen Geschichte einer sehr spontanen Erstbegehung im Salzkammergut. Der Stoff zum Lesen wird hier auf dieser Seite wohl kaum ausgehen. :p Der Kollege Fleisch ist sehr aktiv in dieser Gegend und berichtet regelmäßig von seinen Unternehmungen im gipfeltreffen.at Forum (Timi auch) und hat auch diese Geschichte in seiner recht unterhaltsamen Art detailierter niedergeschrieben, sowie die Tour anschließend auf bergsteigen.at veröffentlicht. Falls es jemanden interessiert, hier der Link zur Tour: https://www.bergsteigen.com/touren/klettern/falscher-kleiner-totengraben/ Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass uns der Winter mit viel Eis segnet! ;) LG und peace out
Katharina Weber am Donnerstag, 29. November 2018 16:04

6 Uhr- der Wecker klingelt. Schnell ins Bad und eine kurze Katzenwäsche, gleich weiter zum Frühstück, 2 Brötchen mit Topfen und eine Birne und schon sind wir abfahrtsbereit.
Wir- Bertram, ich und unsere treue Begleiterin, Theia, eine 2-jährige Border Collie Hündin, über die gesagt wird: "Sch.. der Hund klettert besser als ich".

Unser heutiges Ziel: Plangeross im Pitztal. Wir haben wieder harte Projekte, darum ja keine Zeit vergeuden.
Nach einer 50-minütigen Autofahrt sind wir endlich beim Parkplatz angekommen. Theia freut sich schon sehr, sie kennt den Zustieg zum Klettergebiet, welcher ca. 25 Minuten in Anspruch nimmt.

Vor der wunderschönen Granitfelswand angekommen, schlagen unsere 3 Herzen gleich noch schneller.
Kurz Aufwärmen, Finger tapen, Material zurechtlegen und schon sind wir in den ersten Routen zum Einklettern. Ein paar 6a-6c Routen, bis unsere Finger warm geworden sind.

Dann geht es auch schon ans Eingemachte- Metaxa - 7c. Zu Beginn ein kurzer, nicht zu unterschätzender Einstiegsboulder, dann sind die nächsten 6 bis 7 Expresslängen leichtes Klettergelände. Ich klettere langsam und versuche einen ruhigen Kopf zu bewahren. Dann hänge ich eine verlängerte Schlinge ein, ab jetzt kommt der knackige Teil, viele kleine Leisten und sehr schlechte Tritte. Tapfer mache ich die ersten Züge, ich fühle mich fit, versuche die Nerven zu bewahren. Ziehe zur letzten harten Leiste, habe schon fast mit dem Zug abgeschlossen, doch dann rutscht mein Fuß weg und schon hänge ich 4 Meter weiter unten. Mein Finger ist total aufgerissen. Die Enttäuschung ist groß, ich weiß, dass es mein letzter Go für den Tag war.
Bertram steigt noch sein Projekt "Poison Girl" 8a durch. Wir genießen trotz allem noch die letzten Sonnenstrahlen am Berg. Müde, aber glücklich kommen wir um 20 Uhr beim Auto wieder an.

Mein Projekt habe ich auf nächstes Jahr verschoben, weil unser Tirolaufenthalt leider nun auch zu Ende war, aber ich werde wieder kommen und den Durchstieg abholen. Aufgeschoben heißt nicht aufgehoben.
Somit wünsche ich allen einen schönen Advent, egal, ob ihr eure Projekte schon geklettert seid oder nicht. Nach jedem Tief kommt wieder ein Hoch. Und wie auch immer der Tag ausging, eine feuchte Hundenase bringt mich immer zum Schmunzeln.

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6 Uhr- der Wecker klingelt. Schnell ins Bad und eine kurze Katzenwäsche, gleich weiter zum Frühstück, 2 Brötchen mit Topfen und eine Birne und schon sind wir abfahrtsbereit. Wir- Bertram, ich und unsere treue Begleiterin, Theia, eine 2-jährige Border Collie Hündin, über die gesagt wird: "Sch.. der Hund klettert besser als ich". Unser heutiges Ziel: Plangeross im Pitztal. Wir haben wieder harte Projekte, darum ja keine Zeit vergeuden. Nach einer 50-minütigen Autofahrt sind wir endlich beim Parkplatz angekommen. Theia freut sich schon sehr, sie kennt den Zustieg zum Klettergebiet, welcher ca. 25 Minuten in Anspruch nimmt. Vor der wunderschönen Granitfelswand angekommen, schlagen unsere 3 Herzen gleich noch schneller. Kurz Aufwärmen, Finger tapen, Material zurechtlegen und schon sind wir in den ersten Routen zum Einklettern. Ein paar 6a-6c Routen, bis unsere Finger warm geworden sind. Dann geht es auch schon ans Eingemachte- Metaxa - 7c. Zu Beginn ein kurzer, nicht zu unterschätzender Einstiegsboulder, dann sind die nächsten 6 bis 7 Expresslängen leichtes Klettergelände. Ich klettere langsam und versuche einen ruhigen Kopf zu bewahren. Dann hänge ich eine verlängerte Schlinge ein, ab jetzt kommt der knackige Teil, viele kleine Leisten und sehr schlechte Tritte. Tapfer mache ich die ersten Züge, ich fühle mich fit, versuche die Nerven zu bewahren. Ziehe zur letzten harten Leiste, habe schon fast mit dem Zug abgeschlossen, doch dann rutscht mein Fuß weg und schon hänge ich 4 Meter weiter unten. Mein Finger ist total aufgerissen. Die Enttäuschung ist groß, ich weiß, dass es mein letzter Go für den Tag war. Bertram steigt noch sein Projekt "Poison Girl" 8a durch. Wir genießen trotz allem noch die letzten Sonnenstrahlen am Berg. Müde, aber glücklich kommen wir um 20 Uhr beim Auto wieder an. Mein Projekt habe ich auf nächstes Jahr verschoben, weil unser Tirolaufenthalt leider nun auch zu Ende war, aber ich werde wieder kommen und den Durchstieg abholen. Aufgeschoben heißt nicht aufgehoben. :D Somit wünsche ich allen einen schönen Advent, egal, ob ihr eure Projekte schon geklettert seid oder nicht. Nach jedem Tief kommt wieder ein Hoch. Und wie auch immer der Tag ausging, eine feuchte Hundenase bringt mich immer zum Schmunzeln. :)
Hanns-Peter Zinko am Freitag, 30. November 2018 08:48

Der Plan war, mit Toni B. im Oktober "Broken Souls" am Röthelstein SO-Sporn zu klettern. Neue Route rund um den Postlersteig - schauma was es dort noch an "neuen" Felsen zu kraxeln gibt.
Der Einstieg war gleich gefunden. Ganz im Gegenteil zu meinem Klettergurt, der sich auch nach x-fachen Herumkramen und Ausleeren des Rucksacks nicht auftreiben ließ.
Vergessen, na super!
Toni hat's mit der ihm typischen Gelassenheit genommen und wir haben dann wagemutig beschlossen, free solo zum Austieg zu gelangen.
Allerdings über den Kellersteig, weil keiner von und heißt Honnold
Die Jause oben beim Ausstieg hat trotzdem geschmeckt...

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Der Plan war, mit Toni B. im Oktober "Broken Souls" am Röthelstein SO-Sporn zu klettern. Neue Route rund um den Postlersteig - schauma was es dort noch an "neuen" Felsen zu kraxeln gibt. Der Einstieg war gleich gefunden. Ganz im Gegenteil zu meinem Klettergurt, der sich auch nach x-fachen Herumkramen und Ausleeren des Rucksacks nicht auftreiben ließ. Vergessen, na super! Toni hat's mit der ihm typischen Gelassenheit genommen und wir haben dann wagemutig beschlossen, free solo zum Austieg zu gelangen. Allerdings über den Kellersteig, weil keiner von und heißt Honnold ;) Die Jause oben beim Ausstieg hat trotzdem geschmeckt...
Stefan Gruber am Freitag, 30. November 2018 21:11

Aufgrund der etwas aufwändigen Formatierung nur als pdf im Blog: https://climbing.plus/blog/hias-und-sepp-am-anica-kuk

Ob ich Hias oder Sepp war, darf sich jeder gerne aussuchen.

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Aufgrund der etwas aufwändigen Formatierung nur als pdf im Blog: https://climbing.plus/blog/hias-und-sepp-am-anica-kuk Ob ich Hias oder Sepp war, darf sich jeder gerne aussuchen.
Stefan Edlinger am Dienstag, 04. Dezember 2018 17:18

ich gehe davon aus, dass Sepp und Hias nicht nur zur selben Zeit an der selben Wand gekraxelt sind, sondern dass die beiden sogar eine Seilschaft bildetten. Entweder haben sie sich mittels unterschiedlicher Topos auf ihre Kletterei vorbereitet, oder sogar eine falsche Route gewählt. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass die beiden einfach sehr unterschiedliche Stärken beim Klettern hatten, oder aber der eine vertrug den Wein am Abend davor besser

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ich gehe davon aus, dass Sepp und Hias nicht nur zur selben Zeit an der selben Wand gekraxelt sind, sondern dass die beiden sogar eine Seilschaft bildetten. Entweder haben sie sich mittels unterschiedlicher Topos auf ihre Kletterei vorbereitet, oder sogar eine falsche Route gewählt. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass die beiden einfach sehr unterschiedliche Stärken beim Klettern hatten, oder aber der eine vertrug den Wein am Abend davor besser :D
Stefan Gruber am Dienstag, 11. Dezember 2018 18:07

Die Antwort stimmt natürlich -- danke fürs Mitraten! Wir waren eine Seilschaft mit "leicht" unterschiedlicher Wahrnehmung.

Auch wenn die Geschichte etwas übertrieben dargestellt ist, entspricht sie dennoch der Realität. Es handelt sich übrigens um die Route: Nostalgija

Wer sich die Mühe macht, findet in jeder Seillänge die Gemeinsamkeiten. Aber ich gebe schon zu, dass das aufgrund der Länge des Textes etwas mühsam ist . Es war für uns aber auch ein langer Tag

PS: Wirklich empfehlen kann ich an der Wand "Infinito". Da waren unsere Eindrücke ident positiv.

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Die Antwort stimmt natürlich -- danke fürs Mitraten! Wir waren eine Seilschaft mit "leicht" unterschiedlicher Wahrnehmung. Auch wenn die Geschichte etwas übertrieben dargestellt ist, entspricht sie dennoch der Realität. Es handelt sich übrigens um die Route: Nostalgija Wer sich die Mühe macht, findet in jeder Seillänge die Gemeinsamkeiten. Aber ich gebe schon zu, dass das aufgrund der Länge des Textes etwas mühsam ist ;). Es war für uns aber auch ein langer Tag :) PS: Wirklich empfehlen kann ich an der Wand "Infinito". Da waren unsere Eindrücke ident positiv.
eva knievel am Samstag, 01. Dezember 2018 08:40

Da ich an großer Höhenangst litt, hab ich vor knapp zwei Jahren mit dem Bouldern begonnnen um diese endlich zu überwinden. Am Abfang traute ich mich nur von einem halben Meter runterzuspringen, mittlerweile schon von zwei Metern. Ich schaffe auch schon manchmal gelbe Routen im Blockhouse! Als nächstes möchte ich gerne einen Seilkletterkurs besuchen.

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Da ich an großer Höhenangst litt, hab ich vor knapp zwei Jahren mit dem Bouldern begonnnen um diese endlich zu überwinden. Am Abfang traute ich mich nur von einem halben Meter runterzuspringen, mittlerweile schon von zwei Metern. Ich schaffe auch schon manchmal gelbe Routen im Blockhouse! Als nächstes möchte ich gerne einen Seilkletterkurs besuchen.
Werner Moser am Samstag, 01. Dezember 2018 12:33

Heuer im Sommer verbrachten wir einen Monat in Griechenland und meine zwei Kinder (7 & 9) sind da so richtig auf den Klettergeschmack gekommen. So waren wir fast 20 Tage am Fels und die Zwei sind mittlerweile bis zu 6a/6b unterwegs. Sie haben auch angefangen vorzusteigen und sind einfach nur motiviert.

Bin schon gespannt wann es soweit ist, dass sie mir die schweren Routen einhängen und ich keine Chance mehr habe ... ich geb mir noch 1/2 Jahren.

... und an alle Kletter: auf nach Griechenland!!!

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Heuer im Sommer verbrachten wir einen Monat in Griechenland und meine zwei Kinder (7 & 9) sind da so richtig auf den Klettergeschmack gekommen. So waren wir fast 20 Tage am Fels und die Zwei sind mittlerweile bis zu 6a/6b unterwegs. Sie haben auch angefangen vorzusteigen und sind einfach nur motiviert. Bin schon gespannt wann es soweit ist, dass sie mir die schweren Routen einhängen und ich keine Chance mehr habe ... ich geb mir noch 1/2 Jahren. ... und an alle Kletter: auf nach Griechenland!!!
wuschel am Samstag, 01. Dezember 2018 19:32

servus alle miteinander.
meine kletter geschichte fangt eigentlich schon 2017 an. da hat mein schwesterchen beschlossen ein halbesjahr auszeit von der uni zunehmen und in suedamerika bei einem schulprojekt zuarbeiten. das projekt war in huaraz, also mitten in den peruanischen anden. die bilder die ich dann in graz immerwieder erhalten hab, haben bleibenden eindruck hinterlassen. speziell das bild von hatumachay, einem steinernen wald den irgentwann vor zik jahren ein vulkan mitten in das peruanusche hochland gespieben hat.
also war dann klar was dieses jahr am reiseplan stand. im august gings dann los und meine schwesterchen war natuerlich auch wieder dabei.
die erste woche in huaraz war dann gepraegt von verkuehlungen, akklimatisierung und jetlag. eine echt schlechte kombi.
umso cooler waren dann die ersten heiss ersehnten klettermeter rund um huaraz. gemeinsam mit einer ganzen schar von befreundeten peruanischen bergfuehrer gings dann zum bouldern an den nahegelegen bloecken. die wurden dann auch mal bei lockerer stimmung zu acht fuer einen ganzen tag belagert.
aber das eigentliche highlight war dann doch hatumachay. ueber 100 eingebohrte seilrouten auf ca 4300m mitten in der cordillera negra. das klettern auf der hoehe ist wirklich spannend. der pump kommt schnell und laesst sich eher schlecht wieder ausschuetteln. also fuer mich als alten boulderer eine umstellung die mir erstaunlich viel spass gemacht hat.
wir waren dann insgesamt vier tage vorort und habens uns jeden tag am vulkangestein besorgt bis die finger blutig und taub von der kaelte waren. am vorletzten, nachdem wir uns an einer plattingen 7a abgemueht haben, hat miguel, einer der freunde meiner schwester, noch fuer das kulinarische highlight des trips gesorgt. eine gruppe andere kletterer hat sich von miguels cousin abholen lassen und er hat geschafft seinen den dazu zuuebereden das er uns brathendel und pommes aus dem naechsten dorf mitbringt.
und dann sassen wir unterm sternen klaren himmel im angeforenen zellt und haben unser pollo genossen.
fuer mich sicher mein genialster kletter trip bis jetzt. fals wer noch bilder dazu sehn will, meine schwester hat einen kleinen bericht mit fotos fuer den oeav verfallt.
https://www.alpenverein.at/graz/home/topnews/2018_11_06-Junge-Alpinisten.php

lg, wuschel

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servus alle miteinander. meine kletter geschichte fangt eigentlich schon 2017 an. da hat mein schwesterchen beschlossen ein halbesjahr auszeit von der uni zunehmen und in suedamerika bei einem schulprojekt zuarbeiten. das projekt war in huaraz, also mitten in den peruanischen anden. die bilder die ich dann in graz immerwieder erhalten hab, haben bleibenden eindruck hinterlassen. speziell das bild von hatumachay, einem steinernen wald den irgentwann vor zik jahren ein vulkan mitten in das peruanusche hochland gespieben hat. also war dann klar was dieses jahr am reiseplan stand. im august gings dann los und meine schwesterchen war natuerlich auch wieder dabei. die erste woche in huaraz war dann gepraegt von verkuehlungen, akklimatisierung und jetlag. eine echt schlechte kombi. umso cooler waren dann die ersten heiss ersehnten klettermeter rund um huaraz. gemeinsam mit einer ganzen schar von befreundeten peruanischen bergfuehrer gings dann zum bouldern an den nahegelegen bloecken. die wurden dann auch mal bei lockerer stimmung zu acht fuer einen ganzen tag belagert. aber das eigentliche highlight war dann doch hatumachay. ueber 100 eingebohrte seilrouten auf ca 4300m mitten in der cordillera negra. das klettern auf der hoehe ist wirklich spannend. der pump kommt schnell und laesst sich eher schlecht wieder ausschuetteln. also fuer mich als alten boulderer eine umstellung die mir erstaunlich viel spass gemacht hat. wir waren dann insgesamt vier tage vorort und habens uns jeden tag am vulkangestein besorgt bis die finger blutig und taub von der kaelte waren. am vorletzten, nachdem wir uns an einer plattingen 7a abgemueht haben, hat miguel, einer der freunde meiner schwester, noch fuer das kulinarische highlight des trips gesorgt. eine gruppe andere kletterer hat sich von miguels cousin abholen lassen und er hat geschafft seinen den dazu zuuebereden das er uns brathendel und pommes aus dem naechsten dorf mitbringt. und dann sassen wir unterm sternen klaren himmel im angeforenen zellt und haben unser pollo genossen. fuer mich sicher mein genialster kletter trip bis jetzt. fals wer noch bilder dazu sehn will, meine schwester hat einen kleinen bericht mit fotos fuer den oeav verfallt. https://www.alpenverein.at/graz/home/topnews/2018_11_06-Junge-Alpinisten.php lg, wuschel
Domenic Jandl am Sonntag, 02. Dezember 2018 16:11

Grias eich,
Mein Klettererlebnis handelt von meinem ersten ernsthaften Sportkletterprojekt in der Huatlucken, und zwar meine erste 8b.
Nachdem ich schon seit ein paar Jahren im Grad 8a geklettert bin, dachte ich mir, ich sollte vielleicht auch mal was Schwereres probieren. Somit suchte ich mir eine Route im Grad 8b und da mir die Huatlucken so gut gefiel und immer trocken war, fiel meine Wahl auf die Machinehead. Generell bin ich jemand der gerne lieber kurze und schwere Routen klettert, als ewig lange Ausdauerhämmer. Dafür war die Machinehead perfekt: ca. 15m , 20 schwere Züge, danach 7a zum ausklettern und extrem steil mit vielen Hooks.
Anfangs in den ersten 3 Tagen als ich die Route probierte, schaffte ich nicht mal alle Züge zu klettern. Aber dadurch, dass die Route mir so gut gefiel, war ich voll motiviert zum Weiterprobieren. Zuvor hatte ich noch nie eine Route mehr als einen Tag probiert, bei welcher ich nicht gleich alle Züge geschafft hatte, aber diese war es wert. Nach dem vierten Tag in der Route konnte ich nun alle Züge klettern, aber ans Zusammenhängen war noch nicht zu denken. Nachdem die Route sehr steil ist und man erst nicht weit über dem Boden klettert wollte ich anfangs eine Schlinge auslassen. Leider kam ich dann aber drauf, dass der Bolt davor rostig war und ich musste an dieser Position zwei Schlingen gleichzeitig einhängen. Im weiteren Verlauf merkte ich eigentlich jeden Tag wo ich dort war, dass ich Fortschritte machte. Leider verging auch sehr viel Zeit dafür, dass ich andere Lösungen ausprobierte bzw. immer versuchte leichtere Varianten zu finden. In den ersten Tagen war für mich die Crux immer wieder beim Finden der Einhängeposition der zweiten Expressschlinge, und dann später war Sie dann immer am Schluss der 20 schweren Züge beim Teilen von einem kleinem Würfel mit jeweils 3 Fingern. Dieser Zug war extrem kraftraubend, da man dabei sich mit 3 Fingerspitzen zwickend auf einem würfelartigen Griff festhält und diesen dann mit der linken Hand wieder mit 3 Fingern teilen muss. Währenddessen hat man nur einen entfernten kleinen Tritt und einen Toehook mit dem man sich nach unten bzw. zum Fels hin zieht. Als es soweit war, dass ich mit Rotpunktversuchen begann, hatte ich fast nie einen Pump. Erst in den letzten beiden Versuchen vor dem Durchstieg schaffte ich so viele Züge, dass ich seit langer Zeit wieder einen Pump hatte, und war leider ein bisschen überfordert. Es war sehr oft der Fall, dass ich es nicht schaffte meine Füße an der Wand zu halten, weil es so steil ist. Um meine Motivation nicht zu verlieren, stieg ich als letzte Route oftmals in eine andere Tour ein. Dies war die Ilse Puck, für mich die beste Linie in der Huatlucken, welche ich noch davor klettern konnte. Aber nach ungefähr 60 Einstiegen in der Machinehead war es soweit und mir gelang endlich der Durchstieg. Das war wirklich eine ungeheure Erleichterung für mich. Das komische dabei war, dass ich zum Zeitpunkt des Durchstieges gar nicht fit war, aber so oft eingestiegen bin, dass ich alle Bewegungen schon so effizient und schnell klettern konnte, dass es trotzdem ging.
Ungefähr einen Monat später konnte ich noch die Stalker im Zigeunerloch klettern, welche mir um einiges leichter fiel.
LG Domenic

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Grias eich, Mein Klettererlebnis handelt von meinem ersten ernsthaften Sportkletterprojekt in der Huatlucken, und zwar meine erste 8b. Nachdem ich schon seit ein paar Jahren im Grad 8a geklettert bin, dachte ich mir, ich sollte vielleicht auch mal was Schwereres probieren. Somit suchte ich mir eine Route im Grad 8b und da mir die Huatlucken so gut gefiel und immer trocken war, fiel meine Wahl auf die Machinehead. Generell bin ich jemand der gerne lieber kurze und schwere Routen klettert, als ewig lange Ausdauerhämmer. Dafür war die Machinehead perfekt: ca. 15m , 20 schwere Züge, danach 7a zum ausklettern und extrem steil mit vielen Hooks. Anfangs in den ersten 3 Tagen als ich die Route probierte, schaffte ich nicht mal alle Züge zu klettern. Aber dadurch, dass die Route mir so gut gefiel, war ich voll motiviert zum Weiterprobieren. Zuvor hatte ich noch nie eine Route mehr als einen Tag probiert, bei welcher ich nicht gleich alle Züge geschafft hatte, aber diese war es wert. Nach dem vierten Tag in der Route konnte ich nun alle Züge klettern, aber ans Zusammenhängen war noch nicht zu denken. Nachdem die Route sehr steil ist und man erst nicht weit über dem Boden klettert wollte ich anfangs eine Schlinge auslassen. Leider kam ich dann aber drauf, dass der Bolt davor rostig war und ich musste an dieser Position zwei Schlingen gleichzeitig einhängen. Im weiteren Verlauf merkte ich eigentlich jeden Tag wo ich dort war, dass ich Fortschritte machte. Leider verging auch sehr viel Zeit dafür, dass ich andere Lösungen ausprobierte bzw. immer versuchte leichtere Varianten zu finden. In den ersten Tagen war für mich die Crux immer wieder beim Finden der Einhängeposition der zweiten Expressschlinge, und dann später war Sie dann immer am Schluss der 20 schweren Züge beim Teilen von einem kleinem Würfel mit jeweils 3 Fingern. Dieser Zug war extrem kraftraubend, da man dabei sich mit 3 Fingerspitzen zwickend auf einem würfelartigen Griff festhält und diesen dann mit der linken Hand wieder mit 3 Fingern teilen muss. Währenddessen hat man nur einen entfernten kleinen Tritt und einen Toehook mit dem man sich nach unten bzw. zum Fels hin zieht. Als es soweit war, dass ich mit Rotpunktversuchen begann, hatte ich fast nie einen Pump. Erst in den letzten beiden Versuchen vor dem Durchstieg schaffte ich so viele Züge, dass ich seit langer Zeit wieder einen Pump hatte, und war leider ein bisschen überfordert. Es war sehr oft der Fall, dass ich es nicht schaffte meine Füße an der Wand zu halten, weil es so steil ist. Um meine Motivation nicht zu verlieren, stieg ich als letzte Route oftmals in eine andere Tour ein. Dies war die Ilse Puck, für mich die beste Linie in der Huatlucken, welche ich noch davor klettern konnte. Aber nach ungefähr 60 Einstiegen in der Machinehead war es soweit und mir gelang endlich der Durchstieg. Das war wirklich eine ungeheure Erleichterung für mich. Das komische dabei war, dass ich zum Zeitpunkt des Durchstieges gar nicht fit war, aber so oft eingestiegen bin, dass ich alle Bewegungen schon so effizient und schnell klettern konnte, dass es trotzdem ging. Ungefähr einen Monat später konnte ich noch die Stalker im Zigeunerloch klettern, welche mir um einiges leichter fiel. LG Domenic
karo sinnhuber am Sonntag, 02. Dezember 2018 17:13

besser spät als nie, komm ich mit meiner story

mein diesjähriger rocklandstrip lief leider nicht so ganz wie geplant. hatte mir 2 projekte rausgesucht, in die ich viel zeit investieren wollte - beim ersten boulder ‚L‘arch‘ waren viele heel-toe cams zu machen und *KRACK*, schon war mein sprunggelenk nicht mehr belastungsfähig genug für die harten cams. ok, boulder abgehakt, hatte ja noch einen 2.: ‚ray of light‘ mit diesen fiesen fingerlocks, welche sich als ziemliches problem darstellten und bei dem ich mir schlussendlich (vor austoppen des boulders) meine beugersehne zerrte.

gut. trip war somit over für mich. und um die 2 boulder 2019 finishen zu können, brauch ich dringend dieses package 😃😃

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besser spät als nie, komm ich mit meiner story :) mein diesjähriger rocklandstrip lief leider nicht so ganz wie geplant. hatte mir 2 projekte rausgesucht, in die ich viel zeit investieren wollte - beim ersten boulder ‚L‘arch‘ waren viele heel-toe cams zu machen und *KRACK*, schon war mein sprunggelenk nicht mehr belastungsfähig genug für die harten cams. ok, boulder abgehakt, hatte ja noch einen 2.: ‚ray of light‘ mit diesen fiesen fingerlocks, welche sich als ziemliches problem darstellten und bei dem ich mir schlussendlich (vor austoppen des boulders) meine beugersehne zerrte. gut. trip war somit over für mich. und um die 2 boulder 2019 finishen zu können, brauch ich dringend dieses package 😃😃
Thomas Weghofer am Sonntag, 02. Dezember 2018 19:04

Weihnachten 2017, ein spannendes und durchaus erfolgreiches Kletterjahr ist beinahe vorbei. Doch die Sonne lockt uns nocheinmal hinaus, ein "bratiges" Wandl ist schnell gefunden, motiviert steigen wir in eine uns unbekannte Route ein. Schon schwer aber ganz unmöglich schaut's nicht aus. Für den Durchstieg reicht's an dem Tag nicht aber wir beschließen, die Route zu unserem Projekt zu machen. Schließlich gehen ja ein paar Züge.
Zwischenzeitlich erfahren wir von starken Kletterern, das die Tour doch weit schwerer ist als wir geglaubt haben. Gut, macht nichts. Wir gehen ans Projektieren. Die Tourenschi verschwinden wieder im Keller. Immer wieder pilgern wir die 30 Minuten durch den Schnee zum Wandfuß, immer wieder der bange Blick hinauf: sind die entscheidenden Leisten und Löcher des Einstiegsboulders trocken? Immer wieder die Beta geändert, immer wieder das gleiche Loch am Zeigefinger aufgerissen. Kaum echte Chancen. Irgendwann im Frühling drängt die Zeit, schön langsam wird es da oben zu warm.
Am Tag 14 habe ich dann schön langsam genug von der Tour, nach drei Versuchen behält der Einstiegsboulder auch an diesem Tag wie gewohnt die Oberhand.
Eigentlich habe ich die Tour schon aufgegeben, für immer. Ein allerletztes Mal will ich es dann doch noch versuchen, ich döse eine Stunde am Wandfuß bis die Sonne aus der Wand verschwindet. Kühler Wind kommt auf. Ich binde mich ein, mache den ersten Zug und spüre, dass ich jetzt erst ganz oben wieder loslassen werde. Ich seile ab, meine Partnerin steigt ein und holt sich auch den Durchstieg. Die Pilgerfahrten haben ein Ende.
Die Tour? Die Schwierigkeit? Egal! Das Gefühl am Ende einer solchen Reise ist sowieso unbeschreiblich und mit keinem Maß der Welt zu erfassen.

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Weihnachten 2017, ein spannendes und durchaus erfolgreiches Kletterjahr ist beinahe vorbei. Doch die Sonne lockt uns nocheinmal hinaus, ein "bratiges" Wandl ist schnell gefunden, motiviert steigen wir in eine uns unbekannte Route ein. Schon schwer aber ganz unmöglich schaut's nicht aus. Für den Durchstieg reicht's an dem Tag nicht aber wir beschließen, die Route zu unserem Projekt zu machen. Schließlich gehen ja ein paar Züge. Zwischenzeitlich erfahren wir von starken Kletterern, das die Tour doch weit schwerer ist als wir geglaubt haben. Gut, macht nichts. Wir gehen ans Projektieren. Die Tourenschi verschwinden wieder im Keller. Immer wieder pilgern wir die 30 Minuten durch den Schnee zum Wandfuß, immer wieder der bange Blick hinauf: sind die entscheidenden Leisten und Löcher des Einstiegsboulders trocken? Immer wieder die Beta geändert, immer wieder das gleiche Loch am Zeigefinger aufgerissen. Kaum echte Chancen. Irgendwann im Frühling drängt die Zeit, schön langsam wird es da oben zu warm. Am Tag 14 habe ich dann schön langsam genug von der Tour, nach drei Versuchen behält der Einstiegsboulder auch an diesem Tag wie gewohnt die Oberhand. Eigentlich habe ich die Tour schon aufgegeben, für immer. Ein allerletztes Mal will ich es dann doch noch versuchen, ich döse eine Stunde am Wandfuß bis die Sonne aus der Wand verschwindet. Kühler Wind kommt auf. Ich binde mich ein, mache den ersten Zug und spüre, dass ich jetzt erst ganz oben wieder loslassen werde. Ich seile ab, meine Partnerin steigt ein und holt sich auch den Durchstieg. Die Pilgerfahrten haben ein Ende. Die Tour? Die Schwierigkeit? Egal! Das Gefühl am Ende einer solchen Reise ist sowieso unbeschreiblich und mit keinem Maß der Welt zu erfassen.
Michael Gattol am Sonntag, 02. Dezember 2018 21:20

Die Adventjury hat die Verlosung des ersten Adventpackage wie folgt erledigt.
Die drei Gewinner der Packages stehen fest:
1. Package > Alexander, mit einer Sportunion Kletterhallen Monatskarte und dem Fingerschinder Mini kannst du dich ab nun gscheit Aufwärmen bevor du in deine Projekte startest

2. Package > Katharina Weber, viel Spaß mit den 10 Tageseintritten der Sportunion Kletterhalle, zudem gibts viel Chalk damit die Metaxa bald erledigt ist

3. Package > Christian Berger, gerade am Anfang braucht man viel Kletterequipment, daher kannst du dich mit dem Gigasport Gutschein ordentlich ausrüsten

PS: Wir Melden uns noch persönlich bei den Gewinnern!

Danke an alle die Mitgespielt haben - nicht traurig sein wenn ihr diesmal nicht gewonnen habt, denn bald geht es weiter mit dem zweiten Package - stay tuned!

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Die Adventjury hat die Verlosung des ersten Adventpackage wie folgt erledigt. [u]Die drei Gewinner der Packages stehen fest:[/u] [b]1. Package > Alexander[/b], mit einer Sportunion Kletterhallen Monatskarte und dem Fingerschinder Mini kannst du dich ab nun gscheit Aufwärmen bevor du in deine Projekte startest :p [b]2. Package > Katharina Weber[/b], viel Spaß mit den 10 Tageseintritten der Sportunion Kletterhalle, zudem gibts viel Chalk damit die Metaxa bald erledigt ist :) [b]3. Package > Christian Berger[/b], gerade am Anfang braucht man viel Kletterequipment, daher kannst du dich mit dem Gigasport Gutschein ordentlich ausrüsten ;) PS: Wir Melden uns noch persönlich bei den Gewinnern! Danke an alle die Mitgespielt haben - nicht traurig sein wenn ihr diesmal nicht gewonnen habt, denn bald geht es weiter mit dem zweiten Package - stay tuned!

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