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First Date with Arco

Ausblick vom Camping Zoo Ausblick vom Camping Zoo

Das Klettermekka Arco war für Philip, Veronika und mich das Ziel über die Feiertage (31.Mai bis 3.Juni). Für uns 3 war es Neuland, daher waren wir schon sehr gespannt was uns erwarten wird im hochgelobten Kletterparadies.

Allgemeiner Plan war: 1 Tag Osttirol klettern, 2 Tage Arco klettern, 1 Tag Heimreise

Um nicht gleich am Donnerstag 6-7h nach Arco zu fahren, um dort komplett fertig anzukommen, fuhren Philip und ich 3h von Graz nach Osttirol (wo Veronika zu uns stieß), um dort zu klettern (Rabantkofl in Nikolsdorf)und zu übernachten.

Am Freitagmorgen brachen wir dann unsere Reise nach Arco an. Die Fahrzeit war ungefähr 4h von Osttirol übers Pustertal nach Trient und dann rechts weg nach Arco. Die erste Mission in dem für uns unbekanntem Arco war: Wo ist der Campingplatz?

Das Camping Arco war total überfüllt und der gestresste Rezeptionist versuchte uns zu erklären, dass wir in 2h wieder kommen sollten. Nicht mit uns. Wir fuhren weiter zu Camping Zoo, der nur ein paar Minuten mit dem Auto entfernt liegt. Jackpot. Hier bekommen wir einlassen. Passt.

Nachdem wir das Zelt aufgbaut hatten, konnte ich Veronika und Philip von dem Kletterspot Massone überzeugen. Ich selbst bekam ja einen Arcokletterführer vom Horst, der mir Massone schwer ans Herz legte, mit der Anmerkung, dass es abgespeckt ist. Wir gingen zu Fuß vom Camping Zoo in Richtung Arco um auf der andere Talseite in Richtung Massone zu gehen. Alles in allem gingen wir ungefähr 30-40min. Massone ist eines der größten Sportklettergebiete in Arco und aufgrund der kurzen Gehzeit vom Parkplatz extrem beliebt bei den Kletterern. Das merkt man leider auch an fast allen Touren. Horst hatte Recht: ,,Der Speck lässt grüßen. ''Wir kletterten hauptsächlich im linken Teil des Gebietes (Sektor A-B).

Nachdem Klettern gingen wir zurück zu unserem Campingplatz, um folglich einkaufen zu fahren für das Grillen am Abend. Nach dem Einkaufen im Supermarkt fuhren wir noch zum Gardasee, um zu überprüfen, ob er wirklich so kalt ist wie alle sagen. Es wurde wirklich ein kurzer Badespaß.

Beim Frühstück am Samstagmorgen entscheiden wir uns, dass wir Vormittag zum Kletterspot Muro dell'Asino gehen. Die Reise treten wir wieder zu Fuß an. Wir gingen ungefähr 30-45min. Im Gegensatz zu Massone, wo es Platten-Senkrechte Wände-Überhänge gibt, klettert man in Muro dell'Asino meist Platten hinauf. Daher ist dieses Gebiet meist bei Anfängern, Genusskletterern beliebt und für Kletterkurse geeignet. Den Speck auf den Griffen und Tritten trifft man auch hier an, obwohl es mir nicht so schlimm auffiel wie in Massone. Empfehlung: Vormittag ist Schatten, Nachmittag kommt die Sonne. Also eher früh aufstehen um klettern zu gehen.

Am frühen Nachmittag traten wir wieder die Heimreise zum Campingplatz an, stärkten uns dort mit Obst, Lembasbrot(Energieriegel)und Philips italienscher Salami. Hoch motivierten fuhren wir ungefähr um halb 4 nach Massone, um die zweite Klettereinheit des Tages zu absolvieren. Auf dem Weg nach Massone war die Straße aufgrund eines Triathlons gesperrt, trotzdem sah man immer wieder Autos fahren. Daher machten wir es diesmal gleich. Das Auto am Parkplatz in Massone geparkt, stiegen wir diesmal zum Sektor C-D auf. Hier gibt es ebenfalls wie im Sektor A-B Touren von 5a-8a. Empfehlung: Der Fels in Massone ist ab 15 Uhr cirka im Schatten. Das Klettern ist dann angenehmer wie in der prallen Sonne am Vormittag.

Nach einem intensiven Klettertag fuhren wir am Abend wieder Richtung Campingplatz. Nach dem Duschen machten wir es uns einfach und gingen zur Pizzaria California (Laufreichweite 500m vom Camping Zoo). Hier war extrem viel los (hauptsächlich Kletterer), daher verwunderte es mich nicht, dass unsere Bestellungen etwas länger dauerten (über 1h warteten wir auf die Pizza, aber gut war sie-obwohl sie sehr fettig war ).

Mit einem vollen Magen verließen wir die nette Pizzeria und machten uns fertig um schlafen zu gehen. Die Heimreise am Sonntag war dann etwas lange (von Arco nach Osttirol-Turracher Höhe-Murtal-Frohnleiten-Graz, Dauer 7-8h). Nach Osttirol waren dauernd Staumeldungen im Radio zu vernehmen, weshalb Philip sich anstatt der Südautobahn Richtung Graz, für die Turracher Höhe-Murtal entschied. Trotzdem war in Unzmarkt ein Stau, wo wir eine halbe Stunde verloren.

Fazit des Klettertrips:

-Arco/Gardasee ist landschaftlich mit den vielen Felsen sehr schön

-bei beliebten Spots ist mit Speck zu rechnen

-Frühjahr/Herbst ist es kühler-->besser zu klettern wie im Sommer

-Alles in allem war das Klettern dennoch lässig

Für 2 Tage Arco würden wir uns die weite Reise vermutlich nicht mehr antun. Da kann man auch andere kürzer gelegene Kletterspots besuchen. 

Grillen und Chillen am Campingplatz
Grillerei is fein...Philip gefällts in Arco
Heimweg von Muro dell Asino zum Campingplatz
Gernot in ,,El Matok 6c''
Philip in ,,11decembre 6a'' in Muro dell Asino
Arco vor dem Gardasee
Philip in ,,11 decembre'' 6a
Lindsberg in Osttirol
Partnercheck in Massone
Veronika in ,,11 decembre'' 6a
Arco City...Überall findet man Klettergeschäfte
Jugendwettkampf in Arco
Veronika chillt in Massone
,,Not normal'' 7a in Massone
Eine 9 mit 66 – hat geklappt!
Rotkreis vs Rotpunkt
 

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