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    •   Mittwoch, 28. November 2018

    Weihnachten 2017, ein spannendes und durchaus erfolgreiches Kletterjahr ist beinahe vorbei. Doch die Sonne lockt uns nocheinmal hinaus, ein "bratiges" Wandl ist schnell gefunden, motiviert steigen wir in eine uns unbekannte Route ein. Schon schwer aber ganz unmöglich schaut's nicht aus. Für den...

    Weihnachten 2017, ein spannendes und durchaus erfolgreiches Kletterjahr ist beinahe vorbei. Doch die Sonne lockt uns nocheinmal hinaus, ein "bratiges" Wandl ist schnell gefunden, motiviert steigen wir in eine uns unbekannte Route ein. Schon schwer aber ganz unmöglich schaut's nicht aus. Für den Durchstieg reicht's an dem Tag nicht aber wir beschließen, die Route zu unserem Projekt zu machen. Schließlich gehen ja ein paar Züge. Zwischenzeitlich erfahren wir von starken Kletterern, das die Tour doch weit schwerer ist als wir geglaubt haben. Gut, macht nichts. Wir gehen ans Projektieren. Die Tourenschi verschwinden wieder im Keller. Immer wieder pilgern wir die 30 Minuten durch den Schnee zum Wandfuß, immer wieder der bange Blick hinauf: sind die entscheidenden Leisten und Löcher des Einstiegsboulders trocken? Immer wieder die Beta geändert, immer wieder das gleiche Loch am Zeigefinger aufgerissen. Kaum echte Chancen. Irgendwann im Frühling drängt die Zeit, schön langsam wird es da oben zu warm. Am Tag 14 habe ich dann schön langsam genug von der Tour, nach drei Versuchen behält der Einstiegsboulder auch an diesem Tag wie gewohnt die Oberhand. Eigentlich habe ich die Tour schon aufgegeben, für immer. Ein allerletztes Mal will ich es dann doch noch versuchen, ich döse eine Stunde am Wandfuß bis die Sonne aus der Wand verschwindet. Kühler Wind kommt auf. Ich binde mich ein, mache den ersten Zug und spüre, dass ich jetzt erst ganz oben wieder loslassen werde. Ich seile ab, meine Partnerin steigt ein und holt sich auch den Durchstieg. Die Pilgerfahrten haben ein Ende. Die Tour? Die Schwierigkeit? Egal! Das Gefühl am Ende einer solchen Reise ist sowieso unbeschreiblich und mit keinem Maß der Welt zu erfassen.

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