Grottenweg 5 bis 6+ (5+ obl.) 280 Hm

1 Seillänge
9 Seillänge
2 Seillänge, Rampe
5 Seillänge
Einstieg Grottenweg
1. SL die letzten, etwas schwierigeren Züge
8. SL
9. SL Am Ende der Schwierigkeiten, zu wenig Exen mitgehabt

Standort

Bereich
Talort
Mixnitz

Tour Daten

Schwierigkeiten
5 bis 6+
obl. Schwierigkeit
5+
Seillängen
10
Wandhöhe
280 Hm
Kletterzeit
03:30h
Zustiegszeit
00:50h

GPS Koordinaten

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Felsqualität
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Landschaft
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4.7
Absicherung
 
5.0
Felsqualität
 
4.0
Landschaft
 
5.0
Da es tatsächlich eine zweite Seilschaft bei dem Hundewetter ins Brunntal geschafft hat und diese noch dazu gerade dabei war, in den Brunntalpfeiler einzusteigen (was das eigentliche Ziel gewesen wäre), entschieden wir uns in den 100 m entfernten Grottenweg einzusteigen. 

Da es am Vortag geregnet hat und die Sonne sich bis zum Nachmittag einfach nicht blicken lassen wollte, waren die ganzen Wände um die Bärenschützklamm ziemlich nass. Der Kletterei in dieser Route hat das aber erstaunlicherweise nichts ausgemacht. Man hat einfach ein paar möglichkeiten zum Steigen weniger. ;)

Die Route folgt 10 Seillängen einer logischen, klassischen Linie über Risse, Verschneidungen, Kamine und Rampen. Die Route ist grundsätzlich gut mit Klebebohrhaken abgesichert, immer wieder verfeinert durch Sanduhren und alte Schlaghaken. Bis auf die 9. SL kann zur Not auch auf A0 zurückgegriffen werden. Auch sind alle Standplätze mit Abseilringen für einen möglichen Rückzug ausgestattet. Die Route wird laut Wandbuch vergleichsweise selten begangen (2. Seilschaft in diesem Jahr). Bis auf die erste Seillänge ist der Fels eigentlich immer fest.


1. SL: Die Rampe zu Beginn ist staubig, was die ersten Schritte etwas ungemütlich machen. Danach kommt man an eine Schuppe, welche wahrscheinlich auch nicht mehr viele Winter mitmachen wird. Der kleine Pfeileraufschwung vor den ersten schwierigeren Passagen hat auch kaum ein solides Stück an sich. Lobend sei zu erwähnen, dass alle BH in festem Gestein gesetzt wurden. Die etwas ungemütliche Rissverschneidung lässt sich durch präzises steigen dann doch ganz gut bewältigen.

2. und 3. SL: Die beiden Rampenlängen lassen sich gut zusammenlegen.

4. SL: Technisch ganz nette Kletterei. Das Wasser, das man hier anfinden kann, sieht zwar gefährlich aus, beißt aber nicht (sofern man konzentriert steigt). 

5. SL: Die numerische Schlüsselstelle lässt sich in verschiedenen Varianten ganz gut lösen. Beim Überstieg nach dem Schlüsselzug nicht die Nerven verlieren, den einen Schritt schafft man schon irgendwie. ;)

6. SL: Hier wäre eine Kombination mit dem Brunntalpfeiler möglich. Bleibt man rechts im Grottenweg hat man eine etwas abdrängende Rissverschneidung. Die Bemerkung "Piaz" im GBL-Führer ist meiner Meinung nach etwas übertrieben, da es nach 2 Zügen (leider) schon wieder vorbei mit dem piazzen ist.

7. SL: Steinerband lässt grüßen! Etwas übertrieben, aber immerhin ein Kriechband hat man hier zu bewältigen. :D
Am darauffolgenden Standplatz findet man dann auch das Doserl mit dem Wandbuch.

8. SL: Plattenkletterei im Grottenweg? Aber nur, wenn man die Klettermeter machen will. Man kann die meisten Kletterstellen dieser SL auch über Graspolster überspringen.

9. SL: Rotpunkt Crux. Am Ende des Tages wird man dann noch einmal mit einer steilen, anhaltenden Seillänge belohnt, welche alle Wünsche des modernen Alpinkletterers abdeckt: Risskamin, Kaminverschneidung, Rissverschneidung. Es ist die einzige Seillänge, die im Vorstieg nicht A0 machbar wäre, denke ich.

10. SL: Die letzten Meter entspannt über die Rinne zum Gipfel.


Abseilen über die Krabbelstube ist mit 60 m Halbseilen in 2 (!) Schritten machbar, geht sich haarscharf aus. Aber unbedingt abchecken, ob Seilschaften in der Abseilpiste oder in der Krabbelstube sind! Wenn dem so ist, empfehle ich in mehreren, kürzeren Schritten abzuseilen, da das Abziehen (und auch runterwerfen) von 60 m langen Seilstücken in diesem Gelände zu erheblichem Steinschlag führt.


Die Route ist in gutem Zustand, eine etwas suspekte Drahtsanduhr hab ich etwas aufgebessert, die restlichen Sanduhren sind wegen den zahlreichen Bohrhaken eigentlich nicht wirklich notwendig, nächstes Mal könnte man sie trotzdem austauschen. Beim Abseilen haben wir dann noch einige Meter Altseilmüll entfernt. Am Ende des Tages hat sogar kurzzeitg die Sonne gelacht, und zum Abschluss gab's dann noch ein Alphornkonzert anlässlich Heimo's 80. Geburtstags bei der Jausenstation Grassauer. Trotz des zu Beginn schlechten Wetters ein durchaus gelungener Tag. :D
1. SL die letzten, etwas schwierigeren Züge
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