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boulderjam sportunion.

boulderjam sportunion.

Nachdem ich gerade zu unmotiviert bin in meine Lernunterlagen zu schauen, versuche ich die Zeit einigermaßen sinnvoll zu nutzen um ein paar Gedanken zum ersten Boulderwettbewerb in der Sportunion loszuwerden.

Am Samstag den 11. Jänner fand endlich, endlich der erste Kletterwettkampf in der Sportunion Steiermark statt. Oft wurden die Verantwortlichen vollgejammert, dass sich die Halle doch einen eigenen Bewerb verdient hätte, dass doch die Gegebenheiten in der Kletterhalle ideal wären und sich einfach nur jemand die Arbeit antun müsste. Diesmal war es soweit.

Die Anmeldung verlief denkbar einfach über Facebook. Einfach beim erstellten Event eintragen und schon war man gemeldet. Vor Ort dann noch 5 Euro Startgeld abgedrückt, Namen in eine Liste geschrieben und schon war man gemeldet. Äußerst positiv: Jeder Teilnehmer erhielt einen 10 Euro Gutschein (gültig bei einem Einkauf ab 50 € bei Bergfuchs). Mir ist natürlich klar, dass kein Unternehmen dieser Welt uneigennützig handelt, aber besser einen 10 € Gutschein in der Hand (bei einem 50 € Einkauf immerhin eine Ermäßigung von 20 %) als ein Paar La Sportiva Mythos an den Füßen ;).

Also rein in die Halle.

Drinnen gab es für die Zuschauer Sitzsäcke, die zum Abhängen einluden und auch für die musikalische Untermalung war gesorgt. Ja sogar an ein kleines Außenzelt für die Raucher wurde gedacht.

 

Also kurz zum Aufwärmen in das kleine Seitenkammerl und rein in die erste Quali-Runde. Zum Modus: Es gab zwei Qualifikationsrunden mit je 4 Boulderproblemen. Dazu 1:30 Stunden Zeit pro Runde. Keine Vorgaben in welcher Reihenfolge die Probleme geklettert werden müssen. Für den ersten Versuch gibt es eine Flash-Wertung für den 2. bis x-ten eine Top-Wertung.

Die Quali-Boulder in der ersten Runde gestalteten sich noch relativ (Betonung liegt natürlich auf relativ :)) einfach. Vor allem der Boulder im Überhang hatte es mir angetan. Gute Griffen, Double-Dyno, was will man mehr. Die anderen drei Boulder waren aber auch nicht von schlechten Eltern und so hatte ich sichtlich Spaß an den einen oder anderen Flash. 

In der zweiten Quali-Runde wurde es schon eine Spur härter. Zwei der vier Boulderprobleme waren wirklich hart, so hart, dass es bei beiden Problemen nur eine Top-Wertung gab. Die zwei verbleibenden Boulderprobleme waren zwar etwas schwieriger als die Probleme der ersten Runde, aber relativ (ja, wieder relativ) leicht machbar.

Grundsätzlich war der Ablauf problemlos. Es kam zwar zu teilweise längeren Wartezeiten vor den Boulderproblemen -besonders bei den Plattenschleichereien- aber aufgrund der großzügigen Zeitvorgabe sollten die meisten zu genügend Versuchen in den einzelnen Problemen gekommen sein.

Die TOP 10 qualifizierten sich schließlich für das Finale. Hier galt es wiederum 4 Boulderprobleme zu bewältigen. Eine Stunde Zeit. Und da war die Stimmung richtig lässig. Nicht zuletzt weil sich ein gewisser Stephan M. das Mirkofon schnappen durfte und das Publikum richtig anheizte (wobei ich mir nicht sicher bin ob es der Steph war der für die gute Stimmung gesorgt hat, oder nicht doch der Umstand, dass das Bier trinken in der Halle erlaubt war :P). Auch bei den Finalbouldern waren 2/4 eher auf der einfacheren Seite, die anderen 2 knüppelhart. So konnte sich nur Kristof A. drei Tops sichern, womit er sich auch zum verdienten Sieger des Abends kürte. Wobei festzuhalten bleibt, dass das Siegen den ganzen Abend eher nebensächlich war und es hauptsächlich um den Spaß an der Kletterei ging.

Am Ende wurden unter allen Teilnehmern Sachpreise verlost. Vom Eintrittsgutschein für die Sportunion, über einen Seilsack+Seil bis hin zum Crashpad waren lässige Sachen dabei. Der Glückspilz des Abends (oder war es doch ein Stück Gerechtigkeit?) war Kristof A. Er gewann nicht nur den Wettbewerb, nein, ihm wurde auch das Crashpad zugelost.

Wenn ich nach dem Haar in der Suppe suchen müsste, dann wäre mein einziger Kritikpunkt der Finalboulder in der steilen Wand: Im attraktivsten Wandteil die Schlüsselstelle ganz unten reinzuschrauben ist für den Zuseher irgendwie mäßig spannend. Hier hätte beispielsweise der gelbe Boulder aus der zweiten Quali-Runde deutlich lässigere Abgänge gegeben.

Bedanken muss man sich bei den Leuten, die in ihrer Freizeit einen so lässigen Wettkampf organisiert und durchgeführt haben. Also fettes DANKE an euch (ihr wisst eh, wer gemeint ist ;))!

Soweit so gut.
Was bleibt ist die Erinnerung an einen echt lässigen Wettbewerb/Abend, der ganz dringend nach einer Wiederholung schreit. Endlich gibt es einen alternativen Boulderwettkampf in Graz.  

Hier der Facebooklink zu der Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/244649132361845
(ich hab mir mal ein Foto aus dem Album geklaut, wenn jmd ein Problem damit hat --> sagen, dann lösche ich es wieder)

Ort (Karte)

schneeloser Winter = Boulderwinter
Hoch hinaus – aber ohne Ringbandverletzung!
 

Kommentare 10

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Michael Gattol am Montag, 13. Januar 2014 19:52

danke floh, feine zusammenfassung des boulderjams.
ich hoffe, dass das kein einmaliges ereignis war, es wäre nebst den cac bouldernights eine bereicherung für die grazer region in sachen bouldern

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danke floh, feine zusammenfassung des boulderjams. ich hoffe, dass das kein einmaliges ereignis war, es wäre nebst den cac bouldernights eine bereicherung für die grazer region in sachen bouldern :)
Chris u am Montag, 13. Januar 2014 22:44

Hi

Danke Flo für die tolle Zusammenfassung! Wir freuen uns sehr, dass es euch gefallen hat und ihr Spaß hattet. In den Vorbereitungen und Planungen hatten wir ein klares Ziel und das war, dass die Kletterer, dass ihr bei dieser Veranstalltung Spaß habt. Somit haben wir unser Zeil also erreicht aber ohne eure Motivation und Freude am Klettern hätte das wohl auch nicht geklappt. Somit war es eine schöne Symbiose die sich da am 11.01.2014 eingestellt hatte. Getoppt wurde das natürlich von Steph, der sich ganz hervorragend zu amüsieren schien. Schön dass wir seinen Geburtstag etwas versüßen durften und ihm mit der Übergabe des Mikrophons eine kleine Freude machen konnten. Leider hat er die Sache so gut gemacht, dass wir ihn wohl beim nächsten Mal als Kommentator engangieren müssen und er somit nicht mehr mitklettern kann ;-)
In den Qualirunden wurde viel gestromt und einige Boulder gezogen. Es machte Spaß euch beim klettern zu zuschauen, denn man konnte sehen, dass die meisten mit vollem enthusiasmus dabei waren.
Starke Leistungen haben wir dann von den Finalisten gesehen und der Sieg ging dabei verdient an den Mann des Abends, Kristof.

So klar unser Ziel in den Vorbereitungen war, so schwierig stellte es sich dann beim Boulderschrauben heraus, wie schwer es ist diese Vorgabe auch wirklich zu treffen. Auf der einen Seite dürfen die Boulder nicht zu leicht aber auch nicht zu schwer sein damit der Spaß auch wirklich aufkommt. Einige Boulder wurden kurz vor dem Beginn nochmal umgeschraubt. So auch der Finalboulder in der steilen Wand, welcher zu Anfang, mit einem zusätzlichen Griff am Volumen, doch etwas leichter war. Aber ihr hattet ja in der Quali alle unheimlich stark gestromt und somit wurde dieser Boulder nochmal etwas verschärft. Das schöne dabei ist ja, dass man aus solchen Sachen etwas lernt, was uns bei einem nächsten Event sicher weiterhelfen wird.

Auf die Frage ob wir so etwas wieder einmal machen lässt sich nur sagen: JA!
Wann, darauf haben wir uns noch nicht fix festgelegt aber es wird wohl eher zu den wärmeren Monaten im Jahr tendieren. Lasst euch einfach überraschen!

Dadurch dass dieser Eevent bei euch so gut angekommen ist, sind wir aber auf jeden Fall motiviert so etwas wieder anzugehen. Daher sind wir für konstruktive Kritik offen und freuen uns über Vorschläge und Anregungen von eurer Seite, wie wir uns verbessern können.

Im Namen meiner Kollegen darf ich mich bei euch für euer kommen und stromen bedanken und freue mich auf ein baldiges wiedersehen.
Mfg Chris

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Hi Danke Flo für die tolle Zusammenfassung! Wir freuen uns sehr, dass es euch gefallen hat und ihr Spaß hattet. In den Vorbereitungen und Planungen hatten wir ein klares Ziel und das war, dass die Kletterer, dass ihr bei dieser Veranstalltung Spaß habt. Somit haben wir unser Zeil also erreicht aber ohne eure Motivation und Freude am Klettern hätte das wohl auch nicht geklappt. Somit war es eine schöne Symbiose die sich da am 11.01.2014 eingestellt hatte. Getoppt wurde das natürlich von Steph, der sich ganz hervorragend zu amüsieren schien. Schön dass wir seinen Geburtstag etwas versüßen durften und ihm mit der Übergabe des Mikrophons eine kleine Freude machen konnten. Leider hat er die Sache so gut gemacht, dass wir ihn wohl beim nächsten Mal als Kommentator engangieren müssen und er somit nicht mehr mitklettern kann ;-) In den Qualirunden wurde viel gestromt und einige Boulder gezogen. Es machte Spaß euch beim klettern zu zuschauen, denn man konnte sehen, dass die meisten mit vollem enthusiasmus dabei waren. Starke Leistungen haben wir dann von den Finalisten gesehen und der Sieg ging dabei verdient an den Mann des Abends, Kristof. So klar unser Ziel in den Vorbereitungen war, so schwierig stellte es sich dann beim Boulderschrauben heraus, wie schwer es ist diese Vorgabe auch wirklich zu treffen. Auf der einen Seite dürfen die Boulder nicht zu leicht aber auch nicht zu schwer sein damit der Spaß auch wirklich aufkommt. Einige Boulder wurden kurz vor dem Beginn nochmal umgeschraubt. So auch der Finalboulder in der steilen Wand, welcher zu Anfang, mit einem zusätzlichen Griff am Volumen, doch etwas leichter war. Aber ihr hattet ja in der Quali alle unheimlich stark gestromt und somit wurde dieser Boulder nochmal etwas verschärft. Das schöne dabei ist ja, dass man aus solchen Sachen etwas lernt, was uns bei einem nächsten Event sicher weiterhelfen wird. Auf die Frage ob wir so etwas wieder einmal machen lässt sich nur sagen: JA! Wann, darauf haben wir uns noch nicht fix festgelegt aber es wird wohl eher zu den wärmeren Monaten im Jahr tendieren. Lasst euch einfach überraschen! Dadurch dass dieser Eevent bei euch so gut angekommen ist, sind wir aber auf jeden Fall motiviert so etwas wieder anzugehen. Daher sind wir für konstruktive Kritik offen und freuen uns über Vorschläge und Anregungen von eurer Seite, wie wir uns verbessern können. Im Namen meiner Kollegen darf ich mich bei euch für euer kommen und stromen bedanken und freue mich auf ein baldiges wiedersehen. Mfg Chris
Flo am Dienstag, 14. Januar 2014 10:22

danke chris für den erfahrungsbericht auch von deiner seite.

hehe, ja, ich muss zugeben, dass ich anfangs eher skeptisch der idee gegenüber stand frauen/hobbykletterern/"profis" (bewusst unter anführungsstrichen^^) die selben probleme klettern zu lassen...aber ihr habt das, meiner meinung nach echt gut gelöst. soweit ich auf der liste gesehen habe, hatte jeder (?) ein erfolgserlebnis und alle qualiboulder waren machbar (siehe kristof), was will man mehr?

wenn mir noch was an kritik einfällt, dann erzähl ich euch das beim anreißen!

achja: ich freue mich schon auf das nächste mal!

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danke chris für den erfahrungsbericht auch von deiner seite. hehe, ja, ich muss zugeben, dass ich anfangs eher skeptisch der idee gegenüber stand frauen/hobbykletterern/"profis" (bewusst unter anführungsstrichen^^) die selben probleme klettern zu lassen...aber ihr habt das, meiner meinung nach echt gut gelöst. soweit ich auf der liste gesehen habe, hatte jeder (?) ein erfolgserlebnis und alle qualiboulder waren machbar (siehe kristof), was will man mehr? :) wenn mir noch was an kritik einfällt, dann erzähl ich euch das beim anreißen! :p achja: ich freue mich schon auf das nächste mal! :D
gelöschter User am Dienstag, 14. Januar 2014 17:33

Zu dem Finale muss i no eins sagen: Den anwesenden Frauen hätte es sehr viel besser gefallen, wenn die Männer ihre T-Shirts ausgezogen hätten...die Weicheier

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Zu dem Finale muss i no eins sagen: Den anwesenden Frauen hätte es sehr viel besser gefallen, wenn die Männer ihre T-Shirts ausgezogen hätten...die Weicheier ;)
Flo am Dienstag, 14. Januar 2014 19:13

aber echt...diese weicheier!

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aber echt...diese weicheier! :p
Martin am Mittwoch, 15. Januar 2014 16:58

hey i muss mi anschließen, echt cooler bewerb, ziemlich geil! mir hat vor allem der modus mit dem verlosen gefallen! haha

als kritikpunkt würd i gern drei sachen anmerken: die wartezeiten bei den bouldern waren uns teilweise zu lang, vor allem weils in da halle recht kalt war... da kühlt ma doch ziemlich aus. als modus könnt ma sich da zum beispiel die gruppen von da bouldernight abschaun - oder aber die teilnehmerzahl limitieren.... und goa so leicht hab i die boulder btw ah net gfunden...

ansonsten a stoake veranstaltung, a stoake moderation (vor allem mit dem auftritt steph) und a cooler abend!! merci.

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hey i muss mi anschließen, echt cooler bewerb, ziemlich geil! :) mir hat vor allem der modus mit dem verlosen gefallen! ;) haha als kritikpunkt würd i gern drei sachen anmerken: die wartezeiten bei den bouldern waren uns teilweise zu lang, vor allem weils in da halle recht kalt war... da kühlt ma doch ziemlich aus. als modus könnt ma sich da zum beispiel die gruppen von da bouldernight abschaun - oder aber die teilnehmerzahl limitieren.... :) und goa so leicht hab i die boulder btw ah net gfunden... ;) ansonsten a stoake veranstaltung, a stoake moderation (vor allem mit dem auftritt steph) und a cooler abend!! merci.
Chris u am Freitag, 17. Januar 2014 12:40

hi

@martin irgendwie sind deine drei kritikpunkte in deinen ausführungen untergegangen. ich versuchs mal zusammen zu fassen: 1. punkt: wartezeit bei den bouldern = zuviel leute
2. punkt: es war zu kalt in der halle
3. punkt: die boulder waren zu schwer

stimmt das so?

ich werde gleich mal ein paar deiner kritikpunkte versuchen zu erklären. nimms mir bitte nicht böse, dass ich dabei aus der sicht eines klettereres schreibe.

zum ersten punkt, zuviele leute. da wir den bewerb zum ersten mal organisiert haben, wussten wir auch nicht so recht mit wieviel leuten wir rechenen können/sollten. 50 war aber eine zahl die uns als möglich erschein und daher haben wir einfach 50 als worst case angenomen. es waren dann doch 55 leute (weil wir leute auch nicht einfach ausschließen wollten) und somit fast schon zuviel.
ich habe auf meinem blog, mit steph ein bissl über teilnehmerzahlen usw. diskutiert. dort habe ich auch schon erklärt, dass es sich bei diesem jam nicht um einen wettkampf mit ellenbogentechnik handelt sonder mehr um ein zusamen klettern gehn. auch wenn man sich nicht kennt kann man beta usw austauschen, sich gegenseitig weiterhelfen. ich bin beim jam, in der ersten runde, als judge beim roten boulder gestanden und habe dabei viele leute beobachten können. die wenigsten haben sich angeschaut oder gefragt was der andere macht oder falsch gemacht hat. jeder hat sein eigenes süppchen gekocht und daher haben viele leute immer wieder den gleichen fehler gemacht. es hat sich halt kein zusammen arbeiten eingestellt. das wurde zwar später besser aber da waren dann auch schon weniger leute am start. ich denke es wäre um einiges leichter für euch gelaufen, hättet ihr untereinander zusammen gehalten.
den modus von der bouldernight wollten wir absichtlich nicht machen! mir erscheint dieser nicht als wirklich lustig und wie gesagt es ist ja ein JAM und da sollte es eigentlich nicht so übelst wettkampfmäßig zugehen. wir haben am anfang zu euch gesagt es soll eine lockere veranstalltung werden und ihr solltet es nicht zu ernst nehmen aber es liegt wohl im naturell der menschen sich ständig gegenseitig zu messen und besiegen zu wollen.

zweiter punkt: kalt. dass es so kalt war in der halle hatte den grund dass die türe offen war. dass die türe offen war hatte den grund dass es 1. für jeden die gleichen bedingungen bei den griffen geben sollte (reibung und so) und es eine brutale luftqualität in der halle hatte. chalk, schweiß und schuhgestank, ich glaube nicht dass das auf dauer bei geschlossener tür gut gegangen wäre. leider hat die union halle im bereich der kletterhalle keine dachfenster und somit kann nach oben hin keine warme und schlechte luft entweichen. die fenster im türbereich sind leider auch keine gute lösung da sie sich nur ganz wenig öffnen lassen. wir haben uns gedacht, dass die leute sich lieber einfach einen pullover überziehen (ja die Lösung wäre so einfach gewesen) als chalkschweißgammelluft zu inhalieren. trotz der offenen türe, fand ich, war die luftqualität immer noch sehr mieß. also das nächste mal einfach einen pullover anziehen und sich an die freundin schmiegen, dann klappts auch mit dem warm bleiben ;-)

dritter punkt: zu schwer. ich habe mir den kommentar lange und gut überlegt und wollte zuerst eigentich gar nicht so richtig darauf eingehen. man kann diesen punkt fast nicht behandeln ohne dabei ungut rüber zu kommen aber ich werds trotzdem probieren.
der begriff bouldern beinhaltet (zumidest für mich) das etwas schwerere klettern. eher wenigere züge dafür aber knackig. somit ist die natur eines boulderjams jene, etwas schwerere züge vorzuweisen. dadurch, dass wir aber eine breite masse an leistungsvermögen erwartet hatten, wussten wir dass wir nicht die übelsten brecher reinschrauben sollten. somit haben wir uns etwas mehr auf bewegungsprobleme und technikboulder (auch weil die wand sich dafür gut anbietet) versteift. die griffe waren nicht sonderlich klein, nur halt nicht im routenklettermodus schön homogen aneinander gereit sondern "boulderig" gemacht. man musste etwas nachdenken, kreativ sein oder eben ( und damit wären wir wieder bei punkt 1) man tut sich zusammen und versucht sachen als gemeinschaft zu entschlüsseln. klar ist, dass kein boulder so richtig leicht ist, weil es nunmal ein boulder ist. wären die dinger noch einfacher gewesen dann hätte es sich bei den anderen bouldern noch mehr gestaut, also auch keine gute lösung.

alles in allem war es unser erster anlauf und wir haben eine menge daraus gelernt. ich danke dir auch für deinen input und hoffe, dass ich nicht zu negeativ geantworet habe. wie gesagt wir freuen uns über jedes feedback und nehmen verbesserungsvorschläge gerne auf. manchmal ist es halt so, dass man auch an bestehenden sachen (keine dachfenster --> türe muss offen sein) nix ändern kann und einfach damit leben muss.

mfg chris

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hi @martin irgendwie sind deine drei kritikpunkte in deinen ausführungen untergegangen. ich versuchs mal zusammen zu fassen: 1. punkt: wartezeit bei den bouldern = zuviel leute 2. punkt: es war zu kalt in der halle 3. punkt: die boulder waren zu schwer stimmt das so? ich werde gleich mal ein paar deiner kritikpunkte versuchen zu erklären. nimms mir bitte nicht böse, dass ich dabei aus der sicht eines klettereres schreibe. zum ersten punkt, zuviele leute. da wir den bewerb zum ersten mal organisiert haben, wussten wir auch nicht so recht mit wieviel leuten wir rechenen können/sollten. 50 war aber eine zahl die uns als möglich erschein und daher haben wir einfach 50 als worst case angenomen. es waren dann doch 55 leute (weil wir leute auch nicht einfach ausschließen wollten) und somit fast schon zuviel. ich habe auf meinem blog, mit steph ein bissl über teilnehmerzahlen usw. diskutiert. dort habe ich auch schon erklärt, dass es sich bei diesem jam nicht um einen wettkampf mit ellenbogentechnik handelt sonder mehr um ein zusamen klettern gehn. auch wenn man sich nicht kennt kann man beta usw austauschen, sich gegenseitig weiterhelfen. ich bin beim jam, in der ersten runde, als judge beim roten boulder gestanden und habe dabei viele leute beobachten können. die wenigsten haben sich angeschaut oder gefragt was der andere macht oder falsch gemacht hat. jeder hat sein eigenes süppchen gekocht und daher haben viele leute immer wieder den gleichen fehler gemacht. es hat sich halt kein zusammen arbeiten eingestellt. das wurde zwar später besser aber da waren dann auch schon weniger leute am start. ich denke es wäre um einiges leichter für euch gelaufen, hättet ihr untereinander zusammen gehalten. den modus von der bouldernight wollten wir absichtlich nicht machen! mir erscheint dieser nicht als wirklich lustig und wie gesagt es ist ja ein JAM und da sollte es eigentlich nicht so übelst wettkampfmäßig zugehen. wir haben am anfang zu euch gesagt es soll eine lockere veranstalltung werden und ihr solltet es nicht zu ernst nehmen aber es liegt wohl im naturell der menschen sich ständig gegenseitig zu messen und besiegen zu wollen. zweiter punkt: kalt. dass es so kalt war in der halle hatte den grund dass die türe offen war. dass die türe offen war hatte den grund dass es 1. für jeden die gleichen bedingungen bei den griffen geben sollte (reibung und so) und es eine brutale luftqualität in der halle hatte. chalk, schweiß und schuhgestank, ich glaube nicht dass das auf dauer bei geschlossener tür gut gegangen wäre. leider hat die union halle im bereich der kletterhalle keine dachfenster und somit kann nach oben hin keine warme und schlechte luft entweichen. die fenster im türbereich sind leider auch keine gute lösung da sie sich nur ganz wenig öffnen lassen. wir haben uns gedacht, dass die leute sich lieber einfach einen pullover überziehen (ja die Lösung wäre so einfach gewesen) als chalkschweißgammelluft zu inhalieren. trotz der offenen türe, fand ich, war die luftqualität immer noch sehr mieß. also das nächste mal einfach einen pullover anziehen und sich an die freundin schmiegen, dann klappts auch mit dem warm bleiben ;-) dritter punkt: zu schwer. ich habe mir den kommentar lange und gut überlegt und wollte zuerst eigentich gar nicht so richtig darauf eingehen. man kann diesen punkt fast nicht behandeln ohne dabei ungut rüber zu kommen aber ich werds trotzdem probieren. der begriff bouldern beinhaltet (zumidest für mich) das etwas schwerere klettern. eher wenigere züge dafür aber knackig. somit ist die natur eines boulderjams jene, etwas schwerere züge vorzuweisen. dadurch, dass wir aber eine breite masse an leistungsvermögen erwartet hatten, wussten wir dass wir nicht die übelsten brecher reinschrauben sollten. somit haben wir uns etwas mehr auf bewegungsprobleme und technikboulder (auch weil die wand sich dafür gut anbietet) versteift. die griffe waren nicht sonderlich klein, nur halt nicht im routenklettermodus schön homogen aneinander gereit sondern "boulderig" gemacht. man musste etwas nachdenken, kreativ sein oder eben ( und damit wären wir wieder bei punkt 1) man tut sich zusammen und versucht sachen als gemeinschaft zu entschlüsseln. klar ist, dass kein boulder so richtig leicht ist, weil es nunmal ein boulder ist. wären die dinger noch einfacher gewesen dann hätte es sich bei den anderen bouldern noch mehr gestaut, also auch keine gute lösung. alles in allem war es unser erster anlauf und wir haben eine menge daraus gelernt. ich danke dir auch für deinen input und hoffe, dass ich nicht zu negeativ geantworet habe. wie gesagt wir freuen uns über jedes feedback und nehmen verbesserungsvorschläge gerne auf. manchmal ist es halt so, dass man auch an bestehenden sachen (keine dachfenster --> türe muss offen sein) nix ändern kann und einfach damit leben muss. mfg chris
Flo am Freitag, 17. Januar 2014 16:11

ich glaub, dass der martin nie sagen wollte das die boulder zu schwer waren, denke das bezog sich eher auf meine zusammenfassung, wenn ich das richtig interpretiere.

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ich glaub, dass der martin nie sagen wollte das die boulder zu schwer waren, denke das bezog sich eher auf meine zusammenfassung, wenn ich das richtig interpretiere. :)
Flo am Mittwoch, 15. Januar 2014 21:30

das einzige wo mir die wartezeiten negativ aufgefallen sind war in der ersten quali-runde, links im eck bei dem roten boulder, da bin ich auch eine weile gestanden. denke, dass es bei einer jamsession fast immer darauf hinauslaufen wird, dass ein haufen leute beim selben boulder stehen. das werden immer die boulder sein, die möglich erscheinen, aber gerade nicht gehen...in die schweren qualiboulder konnte man ja quasi dauernd einsteigen.


kalt war mir nur am anfang, als es dann los ging wurde es heiß (vorallem aufgrund steph's sexy leggins )

den modus von der bouldernight finde ich auch eine katastrophe: bouldern (30 min/20 min? was wars?), pause (das doppelte der kletterzeit^^), bouldern, pause und dann noch eine kurze runde bouldern sind nichts was man sich abschauen sollte (..und dafür zahlt man noch das dreifache an startgebühr).

früher konnte man sich nichtmal vernünftig aufwärmen (glaube seit dem letzten mal ist das im vorstiegs 1 bereich möglich (war aber diesmal nicht dabei^^))...bei der bouldernight ist der bescheidene modus dem geschuldet, dass der ganze boulderbereich einfach nicht für einen contest konzepiert wurde. diese engen,kleinen räume sind für den kursbetrieb schön, aber das wars auch schon. mit einer 1 1/2 (!!!) stunden boulderkarte ist das cac für mich sowieso gestorben, aber das ist ein anderes thema.

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das einzige wo mir die wartezeiten negativ aufgefallen sind war in der ersten quali-runde, links im eck bei dem roten boulder, da bin ich auch eine weile gestanden. denke, dass es bei einer jamsession fast immer darauf hinauslaufen wird, dass ein haufen leute beim selben boulder stehen. das werden immer die boulder sein, die möglich erscheinen, aber gerade nicht gehen...in die schweren qualiboulder konnte man ja quasi dauernd einsteigen. kalt war mir nur am anfang, als es dann los ging wurde es heiß (vorallem aufgrund steph's sexy leggins ;) ) den modus von der bouldernight finde ich auch eine katastrophe: bouldern (30 min/20 min? was wars?), pause (das doppelte der kletterzeit^^), bouldern, pause und dann noch eine kurze runde bouldern sind nichts was man sich abschauen sollte (..und dafür zahlt man noch das dreifache an startgebühr). früher konnte man sich nichtmal vernünftig aufwärmen (glaube seit dem letzten mal ist das im vorstiegs 1 bereich möglich (war aber diesmal nicht dabei^^))...bei der bouldernight ist der bescheidene modus dem geschuldet, dass der ganze boulderbereich einfach nicht für einen contest konzepiert wurde. diese engen,kleinen räume sind für den kursbetrieb schön, aber das wars auch schon. mit einer 1 1/2 (!!!) stunden boulderkarte ist das cac für mich sowieso gestorben, aber das ist ein anderes thema.
gelöschter User am Mittwoch, 15. Januar 2014 21:08

von da bouldernight würd i ma gar nix abschauen, weil die is vom modus her einfach nur a vullfuck!
kalt ist gut, weil warm heißt schweiß heißt abrutschen heißt auch stinken und von der schwierigkeit der probleme muss i sagen waren sie wirklich gut dabei...das problem ist eben das so wenig platz ist...wenn man den routenbereich auf der anderen seits noch umfunktionieren würde, dann könnte gar niemand mehr zusehen.für die umstände, und für die premiere war das wirklich das optimum.
die wartezeit hat mich eig. nicht so betroffen, aber ich habe auch einen boulder gar nicht probiert weil dort immer soviele leute standen - gute frage wie man das handeln kann, aber darüber sollen sich andere den kopf zerbrechen

ich persönlich würde ja motto-boulderbewerbe lustig finden.....BAD TASTE BOULDERING z.B.

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von da bouldernight würd i ma gar nix abschauen, weil die is vom modus her einfach nur a vullfuck! kalt ist gut, weil warm heißt schweiß heißt abrutschen heißt auch stinken ;) und von der schwierigkeit der probleme muss i sagen waren sie wirklich gut dabei...das problem ist eben das so wenig platz ist...wenn man den routenbereich auf der anderen seits noch umfunktionieren würde, dann könnte gar niemand mehr zusehen.für die umstände, und für die premiere war das wirklich das optimum. die wartezeit hat mich eig. nicht so betroffen, aber ich habe auch einen boulder gar nicht probiert weil dort immer soviele leute standen - gute frage wie man das handeln kann, aber darüber sollen sich andere den kopf zerbrechen :) ich persönlich würde ja motto-boulderbewerbe lustig finden.....BAD TASTE BOULDERING z.B. ;)