Training, oder sowas in der Art!?

Ich habe auf meiner Seite einen Post über´s trainieren verfasst. Nix wissenschaftliches, sondern eigentlich nur Anreize und Überlegungen warum und was man so trainieren könnte. 

Es fällt mir immer öfters auf, dass die Leute zwar etwas über´s trainieren wissen, aber trotz diesem Wissen nicht genau sagen können, wie und was man trainieren sollte. Ich bin zwar auch kein Experte aber ich kann zumindest sagen, was mich die letzten Jahre so weiter gebracht hat. 

Ich versuche eigentlich nur Anregungen zu geben und würde mich freuen, wenn ich von euch etwas Feedback bekommen würde. Entweder direkt auf meiner Seite (http://climb-it.blogspot.co.at/) oder hier. 

Hoffentlich habt ihr Spaß beim lesen

mfg Chris

training day. maximalkraft.
Das Leben in der Hand
 

Kommentare 6

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gelöschter User am Montag, 11. Februar 2013 18:29

well done chris!
btw: ich denke jetzt auch, man wird besser wenn man das ganze nicht zu ernst nimmt und ausreichende ruhezeiten einhält
es bringt einfach nix sich 2,5 Stunden in der Halle zu vernichten und sich zu erwarten am nächsten Tag am Fels einen Boulder herzureißen der an seinem Limit ist....v.a. nicht in unserem Alter
trotzdem versuche ich morgen und mittwochs in die halle zu krabbeln...bei so einer flashrunde würde ich mich auch mal gern einbauen....auch in der flachen wand

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well done chris! btw: ich denke jetzt auch, man wird besser wenn man das ganze nicht zu ernst nimmt und ausreichende ruhezeiten einhält ;) es bringt einfach nix sich 2,5 Stunden in der Halle zu vernichten und sich zu erwarten am nächsten Tag am Fels einen Boulder herzureißen der an seinem Limit ist....v.a. nicht in unserem Alter :D trotzdem versuche ich morgen und mittwochs in die halle zu krabbeln...bei so einer flashrunde würde ich mich auch mal gern einbauen....auch in der flachen wand ;)
Chris u am Montag, 11. Februar 2013 19:00

Hi Steph!

Danke für die Blumen! Morgen (Dienstag) ist Pause aber am Mittwoch würd ich mich über eine Flash-Session freuen. Vieleicht kommen ja noch andere Leute, mal sehen.

Du hast auch einen sehr guten Punkt angrsprochen, den ich leider vernachlässigt habe. Die Regenerationszeiten. Auch dazu findet man einen haufen Info im www. Ob man nun diese Zeiten einhalten will oder kann, ist von jedem selber abhängig. Hier spielt auch wieder das eigene Körpergefühl eine wichtige Rolle. Wenn mir die Finger schon richtig schmerzen, dann sollte ich wohl mal eine Pause einlegen. Grundsätzlich ist es aber so, dass zwei Trainingstage hintereinander besser sind wie zu viele Pausetage dazwischen. Gerade beim Bouldern, würde ich aber nie mehr wie zwei Tage in Folge machen, außer ich habe die Fist´s of Steele oder bin Chuck Norris.

Dieses Trainigsthema kann man ja fast nie komplett und zu aller Zufriedenheit abhandeln und daher freu ich mich ja auch, wenn man über so eine Post in eine Diskussion kommt. Wie ein Sprichwort ja schon sagt: Beim reden kommen die Leute zusammen!

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Hi Steph! Danke für die Blumen! Morgen (Dienstag) ist Pause aber am Mittwoch würd ich mich über eine Flash-Session freuen. Vieleicht kommen ja noch andere Leute, mal sehen. Du hast auch einen sehr guten Punkt angrsprochen, den ich leider vernachlässigt habe. Die Regenerationszeiten. Auch dazu findet man einen haufen Info im www. Ob man nun diese Zeiten einhalten will oder kann, ist von jedem selber abhängig. Hier spielt auch wieder das eigene Körpergefühl eine wichtige Rolle. Wenn mir die Finger schon richtig schmerzen, dann sollte ich wohl mal eine Pause einlegen. Grundsätzlich ist es aber so, dass zwei Trainingstage hintereinander besser sind wie zu viele Pausetage dazwischen. Gerade beim Bouldern, würde ich aber nie mehr wie zwei Tage in Folge machen, außer ich habe die Fist´s of Steele oder bin Chuck Norris. Dieses Trainigsthema kann man ja fast nie komplett und zu aller Zufriedenheit abhandeln und daher freu ich mich ja auch, wenn man über so eine Post in eine Diskussion kommt. Wie ein Sprichwort ja schon sagt: Beim reden kommen die Leute zusammen!
Flo am Dienstag, 12. Februar 2013 09:06

joou, fands wirklich gut zu lesen...denke deinen ausführungen ist nichts hinzuzufügen...

außer vllt: die flache wand ist uncool! (just kidding....................not)

ein wort vllt noch zu den zwei büchern die du erwähntest. hab beide zu hause, wobei ich gestehn muss, dass das dave macleod buch immer noch nicht fertig gelesen auf meinem nachtkastl liegt. finde das lizenz zum klettern einen wesentlich besseren einblick in sachen trainingslehre gibt, es ist ganz einfach "wissenschaftlicher" geschrieben, während macleod etwas allgemeiner bleibt. deswegen würde ich persönlich udo neumanns buch bevorzugen...aber wahrscheinlich sollten beide in einem kletterer-buchregal nicht fehlen.

achja, ruhezeiten, das wäre auch ein interessantes thema...ich kann bspw. keine zwei tage hintereinander "richtig" bouldern gehen...würde einfach behaupten: qualität > quantität

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joou, fands wirklich gut zu lesen...denke deinen ausführungen ist nichts hinzuzufügen... außer vllt: die flache wand ist uncool! :D (just kidding....................not) ein wort vllt noch zu den zwei büchern die du erwähntest. hab beide zu hause, wobei ich gestehn muss, dass das dave macleod buch immer noch nicht fertig gelesen auf meinem nachtkastl liegt. finde das lizenz zum klettern einen wesentlich besseren einblick in sachen trainingslehre gibt, es ist ganz einfach "wissenschaftlicher" geschrieben, während macleod etwas allgemeiner bleibt. deswegen würde ich persönlich udo neumanns buch bevorzugen...aber wahrscheinlich sollten beide in einem kletterer-buchregal nicht fehlen. achja, ruhezeiten, das wäre auch ein interessantes thema...ich kann bspw. keine zwei tage hintereinander "richtig" bouldern gehen...würde einfach behaupten: qualität > quantität
Chris u am Dienstag, 12. Februar 2013 15:32

Dave´s Buch ist glaub ich eher für die breite Masse geschrieben. Trotzdem kann man sich auch als Fortgeschrittener viel ab schauen und hat doch auch den ein oder anderen AHA!-Moment. Mir ging es zumindest so. Das Buch kommt recht unkompliziert daher und er macht es durch persönliche Eindrücke auch gut nachvollziehbar.
Die Lizenz zum klettern ist viel wissenschaftlicher geschrieben, geht aber nicht wirklich auf den einzelnen Kletterer ein. Dieses Buch setzt ein bisschen Vorkenntnisse voraus. Am Anfang kann ein Anfänger noch alles verstehen, doch dann verliert sich etwas der Faden. Wenn man dann nicht schon etwas Ahnung von dem Zeug hat, wird alles recht schnell kompliziert. Ich kann jetzt aber auch nur über die erste Ausgabe urteilen, da ich die folgenden Neuauflagen nicht kenne. Trotzdem würde ich, zuerst das Buch von Dave lesen und dann erst die Lizenz. Ich denke man versteht die Lizenz dann etwas besser.

Das mit den Ruhetagen ist so eine Sache. Wenn ich jetzt draußen bouldern würde, wären zwei Tage in Folge (mit viel Umsatz am ersten Tag) auch nicht sinnvoll. Wenn man aber von Training spricht, dann ist es besser zwei Tage in Folge zu machen. Natürlich sollte man sich an Tag eins nicht komplett zerstören, sondern die Intensität so wählen, dass ein zweiter Tag noch machbar ist. In der Zeit der MK und SK ist dies sicher von Vorteil und bringt einen guten Effekt auch wenn man sich recht geplättet fühlt.
Training ist ja immer überspitztes Klettern. So wie man im Training abgeht wird man draußen oder im Wettkampf nicht mehr abgehen. Im Training setzt man viel größere und härtere Reize. Später benötige ich wahrscheinlich diese Spitzen gar nicht und profitiere eigentlich nur von den gesetzten Trainingsreizen.
Das alles merkt man dann erst in der MKA (Maximalkraftausdauer, die für euch Boulderer ja wichtig ist) oder KA Phase. Man hat einfach einen viel größeren Tagesumsatz.

Ja es gäbe noch einen Haufen Sachen die man zu diesem Thema ergänzen könnte. Nahrung, Ausgleichsübungen,...... und was weiß ich noch alles. Doch zu erst sollte man die groben Zusammenhänge checken und darauf kann man dann aufbauen.

Wenn man das Klettern für sich entdeckt hat und es einen so richtig gepackt hat, dann möchte man sich schnell verbessern und liest sich daher bald alles zum Thema training durch. Teilweise finde ich es aber viel wichtiger auch andere Aspekte im Klettern zu verstehen. Ethik, Verhalten am Fels, das sind alles wichtige Sachen die viele nicht wirklich kennen, da sie mit dem Klettern in der Halle begonnen haben und keinen richtigen Zugang zu solchen Sachen hatten. Alles war am Anfang wichtiger, als zu wissen, wie man sich draußen verhält.
Viele Leute müssten nämlich auch bei solchen Dingen, ein wenig Trainingszeit investieren (aber das wäre ja wieder ein anderes Thema).

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Dave´s Buch ist glaub ich eher für die breite Masse geschrieben. Trotzdem kann man sich auch als Fortgeschrittener viel ab schauen und hat doch auch den ein oder anderen AHA!-Moment. Mir ging es zumindest so. Das Buch kommt recht unkompliziert daher und er macht es durch persönliche Eindrücke auch gut nachvollziehbar. Die Lizenz zum klettern ist viel wissenschaftlicher geschrieben, geht aber nicht wirklich auf den einzelnen Kletterer ein. Dieses Buch setzt ein bisschen Vorkenntnisse voraus. Am Anfang kann ein Anfänger noch alles verstehen, doch dann verliert sich etwas der Faden. Wenn man dann nicht schon etwas Ahnung von dem Zeug hat, wird alles recht schnell kompliziert. Ich kann jetzt aber auch nur über die erste Ausgabe urteilen, da ich die folgenden Neuauflagen nicht kenne. Trotzdem würde ich, zuerst das Buch von Dave lesen und dann erst die Lizenz. Ich denke man versteht die Lizenz dann etwas besser. Das mit den Ruhetagen ist so eine Sache. Wenn ich jetzt draußen bouldern würde, wären zwei Tage in Folge (mit viel Umsatz am ersten Tag) auch nicht sinnvoll. Wenn man aber von Training spricht, dann ist es besser zwei Tage in Folge zu machen. Natürlich sollte man sich an Tag eins nicht komplett zerstören, sondern die Intensität so wählen, dass ein zweiter Tag noch machbar ist. In der Zeit der MK und SK ist dies sicher von Vorteil und bringt einen guten Effekt auch wenn man sich recht geplättet fühlt. Training ist ja immer überspitztes Klettern. So wie man im Training abgeht wird man draußen oder im Wettkampf nicht mehr abgehen. Im Training setzt man viel größere und härtere Reize. Später benötige ich wahrscheinlich diese Spitzen gar nicht und profitiere eigentlich nur von den gesetzten Trainingsreizen. Das alles merkt man dann erst in der MKA (Maximalkraftausdauer, die für euch Boulderer ja wichtig ist) oder KA Phase. Man hat einfach einen viel größeren Tagesumsatz. Ja es gäbe noch einen Haufen Sachen die man zu diesem Thema ergänzen könnte. Nahrung, Ausgleichsübungen,...... und was weiß ich noch alles. Doch zu erst sollte man die groben Zusammenhänge checken und darauf kann man dann aufbauen. Wenn man das Klettern für sich entdeckt hat und es einen so richtig gepackt hat, dann möchte man sich schnell verbessern und liest sich daher bald alles zum Thema training durch. Teilweise finde ich es aber viel wichtiger auch andere Aspekte im Klettern zu verstehen. Ethik, Verhalten am Fels, das sind alles wichtige Sachen die viele nicht wirklich kennen, da sie mit dem Klettern in der Halle begonnen haben und keinen richtigen Zugang zu solchen Sachen hatten. Alles war am Anfang wichtiger, als zu wissen, wie man sich draußen verhält. Viele Leute müssten nämlich auch bei solchen Dingen, ein wenig Trainingszeit investieren :p (aber das wäre ja wieder ein anderes Thema).
Flo am Dienstag, 12. Februar 2013 20:55

ich finde ja, dass es anfangs kaum sinn hat zu "trainieren"...einfach klettern gehn reicht wohl das erste jahr aus ^^...aber stimmt schon, am Anfang wäre ein bissl "ethikunterricht net schlecht" (zitat steph)

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ich finde ja, dass es anfangs kaum sinn hat zu "trainieren"...einfach klettern gehn reicht wohl das erste jahr aus ^^...aber stimmt schon, am Anfang wäre ein bissl "ethikunterricht net schlecht" (zitat steph)
gelöschter User am Dienstag, 12. Februar 2013 23:42

ich denke man sollte schon min. einen 7er (UIAA bzw. FB 6A) klettern können (und das erreicht man locker nur durch klettern gehen...) um dann mit einem spezifischen bzw. aufbautraining anfangen zu können, man ist sonst einfach zu schwach dafür mMn...kA wie das andere sehen, aber für jemanden dessen "Limit 5c im Vorstieg" ist, so wie viele sich präsentieren in div. Klettertreff-Gruppen, macht es keinen Sinn sich an die größten Leisten eines Campusboards zu hängen um dort an der Belastungsgrenze ihrer dürren Fingerchen wie Espenlaub im Herbst herumzuzittern. Das beste Trainings für's klettern ist nun mal klettern!

und bezüglich ethikunterricht für hallenfuzzis: müßte mMn verpflichtend sein, 5 Stunden inkl. einer gratis portion hausverstand...

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ich denke man sollte schon min. einen 7er (UIAA bzw. FB 6A) klettern können (und das erreicht man locker nur durch klettern gehen...) um dann mit einem spezifischen bzw. aufbautraining anfangen zu können, man ist sonst einfach zu schwach dafür mMn...kA wie das andere sehen, aber für jemanden dessen "Limit 5c im Vorstieg" ist, so wie viele sich präsentieren in div. Klettertreff-Gruppen, macht es keinen Sinn sich an die größten Leisten eines Campusboards zu hängen um dort an der Belastungsgrenze ihrer dürren Fingerchen wie Espenlaub im Herbst herumzuzittern. Das beste Trainings für's klettern ist nun mal klettern! und bezüglich ethikunterricht für hallenfuzzis: müßte mMn verpflichtend sein, 5 Stunden inkl. einer gratis portion hausverstand...

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